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Digitalfunk-Pläne sorgen für große Empörung

Werden in München von der Polizei getestet: die umstrittenen Digitalfunkgeräte.
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Werden in München von der Polizei getestet: die umstrittenen Digitalfunkgeräte.

Zu "Digitalfunk: Staatssekretär vermutet bezahlte Störer" im Bayernteil:

Die geplante Einführung des Digitalfunk Tetra in Bayern wird nach neuesten Prognosen rund eine Milliarde Euro an Steuergeldern allein für den Aufbau der knapp 1000 Basisstationen mit Sendemasten verschlingen. Der Testbetrieb bei der Münchner Polizei wurde wegen technischer Probleme unterbrochen. Dies untermauert den Standpunkt vieler Experten, die vor der Störungsanfälligkeit des veralteten Tetra-Systems warnen. Die digital gepulste Strahlung, die im 24-Stunden-Betrieb auf den Körper der Anwohner und Nutzer einwirkt, hat in unseren Nachbarländern bereits zu zahllosen Sammelklagen auf Grund von Gesundheitsschäden geführt. Warum wurde die Standortsuche der Tetra-Masten unter Geheimhaltung der betroffenen Anwohner durchgeführt? Landesweit formieren sich Bürgerinitiativen gegen diese autoritäre Vorgehensweise und fordern berechtigterweise Aufklärung. Die vom verantwortlichen Staatssekretär vermuteten "bezahlten Störer" (von wem bezahlt?) sind vielmehr pflichtbewusste Aufklärer und Informationsübermittler, die um das Wohl ihrer Familien besorgt sind.

Franz Mayer

Rimsting

Ich habe Ihren Artikel zum Tetra-Funk mit großer Verwunderung gelesen. Haben etwa die "bezahlten Störer" dafür gesorgt, dass der Funk nicht geht? Oder ist es nicht viel mehr so, dass eingetreten ist, wovor schon viele Kritiker seit Langem warnen: Mit viel Geld wird eine veraltete Technik unter größter Geheimhaltung flächendeckend unter die Leute gebracht. Kann sich Herr Staatssekretär Eck wirklich nicht vorstellen, dass sich Leute wie ich (Mutter von vier Kindern) aus freien Stücken und völlig unentgeltlich Gedanken um den neuen Funk machen? Aus Sorge um unsere Gesundheit habe ich mich der Reichertsheimer Aktionsgruppe gegen den Tetra-Funk angeschlossen. Seit Mai 2010 sind wir um seriöse Informationen bemüht. Unsere Veranstaltungen zum Thema (zuletzt in Thambach) haben einen Riesenzulauf, der beweist, wie groß der Informationsbedarf seitens der Bevölkerung ist. Mündige Bürger, die verantwortungsbewusst mit ihrer Zukunft umgehen wollen, als bezahlte Störer zu diffamieren, grenzt für mich schon an Verleumdung.

Petra Riemerschmid

Reichertsheim

Irritiert stolperte ich über den Begriff "bezahlte Störer". Ich bin ein bekennender Störer - allerdings unbezahlt! Ein Störer aus Leidenschaft, ich will nicht jede noch so unsinnige Entscheidung für überteuerte und veraltete Funktechnik hinnehmen! Ein Störer - weil ich entsetzt bin, über Geheimhaltung und fehlende Information gegenüber den Bürgern dieses Landes! Ein Störer - weil ich besorgt und engagiert für unsere Gesundheit und eine lebenswerte Zukunft meiner Kinder kämpfen will! Bisher ist mir entgangen, dass ich für diesen Widerstand bezahlt werde... Hinweise, wo hierfür "Störer-Fördergelder" zu beziehen sind, nehme ich dankend entgegen.

Karin Eibl

Gars

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