Dieter Nuhr ein mutiger Kabarettist

Zum Bericht „Vergiftetes Klima“ über den Kabarettisten Dieter Nuhr (Medien):

Kann mir mal jemand genau sagen, was der Kabarettist Dieter Nuhr „verbrochen“ hat? Ich habe sein Statement für die deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mehrmals gelesen und kann nur feststellen, dass es gelungen ist. Auch Georg Anastasiadis kommt in seinem ausgezeichneten Kommentar zu einem ähnlichen Fazit. Dieter Nuhr ist meiner Meinung nach zur Zeit der mutigste Kabarettist, denn er wagt es, gegen den linksgeprägten Mainstream anzureden. Es tut einem in der Seele weh, wie Presse und Internet über ihn herfallen. Die Moralapostel lauern geradezu auf seine als politisch nicht korrekt wahrgenommenen Aussagen. Gerade diese gehören doch aber zum Handwerk eines guten Kabarettisten!

Die meisten seiner Berufskollegen bewegen sich im sicheren Bereich des Mainstream und dürfen dort „Andersdenkende“ niedermachen. Man muss die Art von Dieter Nuhr nicht mögen, aber er hebt sich mit seinem gesunden Menschenverstand und seinem Scharfsinn wohltuend ab. Das, was er an- und ausspricht, war früher bei allen politischen Kabarettisten ganz normal. Je schärfer, desto besser! Die Politiker aller Parteien bekamen ihr Fett weg – und die Zuschauer lachten gemeinsam, auch wenn ihr „Idol“ die Zielscheibe war. Empört war selten jemand.

Ich fürchte sehr, dass die ARD seine Kabarettsendung bald absetzen wird. Dann wäre einer der letzten mutigen Kabarettisten mundtot gemacht. Da fällt mir auf: Weshalb sieht man den großen Bruno Jonas nicht mehr im Fernsehen? Er hatte sich vor einiger Zeit von den Linken distanziert. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Anni Geuge

Waldkraiburg

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