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Die Schöpfung als Verschwörungstheorie

Zum Leserbrief „Für Atheismus braucht man Glauben“ (Leserbriefseite):

Für Glauben braucht man Unwissenheit. Anders ist es nicht zu erklären, und die Bibel sagt das auch ganz offen. Matthäus 5:3: „Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr.“ Und bei Adam und Eva wird der bestraft, der vom „Baum der Erkenntnis“ nascht. Darum hat die Kirche auch die Wissenschaft bekämpft, so lange es ging. Denn nur wer zum Beispiel den Blitzeinschlag nicht erklären kann, glaubt an einen Gott dahinter. Seltsamerweise haben Kirchtürme Blitzableiter, was eigentlich Blasphemie ist.

Die ganze Schöpfungsgeschichte ist heute als Verschwörungstheorie einzuordnen, bei der die Gläubigen wider besseren Wissens und entgegen aller wissenschaftlichen Tatsachen die geschichtliche Entwicklung der Erde leugnen. Stattdessen behauptet man stoisch, dass ein dreiteiliges Geistwesen in sieben Tagen die Erde samt Universum aus dem Nichts erschaffen haben soll. Mit einer Ausnahme, für Eva brauchte er unbedingt eine Rippe von Adam. Extrem logisch und nachvollziehbar, alles andere sind Fake News.

Bei der allgemeinen Herstellung der Menschen scheint er aber etwas gepfuscht zu haben, denn mit dem eingebauten Glauben hat das leider nicht ganz so funktioniert. Das undankbare Pack tanzt ihm stetig mehr auf der Nase herum, indem es atheistisch wird, selber denkt und sich weigert, an Geister zu glauben. Herr Dinzenhofer, eine Frage können Sie mir sicher beantworten: Wer hat eigentlich diesen Gott erschaffen?

Jürgen Nothaft

Ampfing

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