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Die besondere bayerische Sprache

Zum Bericht „Großrain oder Goßrain“ der Serie „Vo Ort zu Ort“ (Kultur in der Region):

Mit großem Interesse habe ich den Artikel von Herrn Armin Höfer mit dem Hinweis auf „Ei“, „Oa“ gelesen. Für mich sind diese Ausführungen ein Anlass zum wiederholten Mal auf die Besonderheiten der bayerischen Sprache hinzuweisen. Bei der Aussprache der „Ei-Wörter“ geht es ja darum zu unterscheiden: „ei“ zurückgehend auf den sprachlichen „Ei- Stamm“ wird zu „Oa“ (Hühnerei: „Henneroa“). Ei-Wörter zurückgehend auf den „i-Stamm“ werden niemals zu „oa“, wie Herr Höfer ja darlegte mit „drei“,.“dri“, „tri“, niemals „droa“.

Dieser Zusammenhang ist auch wichtig, wenn man zum Beispiel unseren oft umstrittenen Bergnamen „Geigelstein“ erklären will. Da das Wort „Geigel“ auf „gigal“ (Bergschaf) und nicht auf Geier zurückgeht, also auf den i-Stamm, wird aus „Geigel“ niemals „Goagl“. Jedem Einheimischen würden die Haare zu Berge stehen, wenn jemand „Goaglstoa“ sagen würde.

Jedoch der benachbarte Berg Breitenstein wird zu „Broadlstoa“. „Breit“ wie auch „Stein“ gehen ja auf den „Ei-Stamm“ zurück, also erfolgt die Aussprache mit „oa“.

Hartmut Rihl

Schleching

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