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Leserbriefe

„Der Mensch ist ein Mängelwesen“

Das Kunstwerk „Himmelsleiter“ der Wiener Künstlerin Billi Thanner leuchtet bei seiner Eröffnung in der Lambertikirche in Münster. Bis März 2023 wird die 48 Meter lange Leiter, die aus zwei Teilen besteht, zu sehen sein. Der zweite Teil befindet sich außen am Turm.
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Das Kunstwerk „Himmelsleiter“ der Wiener Künstlerin Billi Thanner leuchtet bei seiner Eröffnung in der Lambertikirche in Münster. Bis März 2023 wird die 48 Meter lange Leiter, die aus zwei Teilen besteht, zu sehen sein. Der zweite Teil befindet sich außen am Turm.

Zum Leserbrief „Vom Irrglauben an die Apokalypse und rettende Gebete“ (Leserbriefseite):

Wo ist der mutige Oberhirte, der seine Priester, die heiraten und eine Familie gründen, deshalb nicht aus ihrem Dienst entlässt und den Gläubigen viel Kummer und Tränen erspart? Der auch seine in der Ehe bewährten Diakone zu Priestern weiht, um sein Bistum nach dem Willen Gottes zu führen? Gott, der gerechte Richter, wird einmal Rechenschaft von ihm fordern, nicht der Papst.

„Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit“, sagte schon Gandhi.

Ilse Sixt

Oberpframmern

Herr Kretzschmar macht sich in seinem Leserbrief darüber lustig, dass das von Jesus vorhergesagte Ende der Welt und seine Wiederkunft nach 2000 Jahren immer noch nicht eingetreten seien. Die Antwort darauf hat der Apostel Petrus vor 2000 Jahren schon im Voraus gegeben: „Vor allem sollt ihr eines wissen: Am Ende der Tage werden Spötter kommen, die sich nur von ihren Begierden leiten lassen und höhnisch sagen: Wo bleibt denn seine verheißene Ankunft? Seit die Väter entschlafen sind, ist alles geblieben, wie es seit Anfang der Schöpfung war. […] Das eine aber, liebe Brüder, dürft ihr nicht übersehen: dass beim Herrn ein Tag wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag sind. Der Herr zögert nicht mit der Erfüllung der Verheißung, wie einige meinen, die von Verzögerung reden; er ist nur geduldig mit euch, weil er nicht will, dass jemand zugrunde geht, sondern dass alle sich bekehren.“ (2 Petr 3,3ff) Diese Chance sollten wir ergreifen. Solange wir in dieser Welt leben, ist die Zeit der Gnade. Danach kommt das Gericht.

Dr. Josef Steininger

Feldkirchen-Westerham

Die Ausführungen von Herrn Kretzschmar sind meines Erachtens über weite Strecken haarsträubend, stehen im Widerspruch zur Bibel als Wort Gottes an die Menschen und lassen die Vermutung zu, dass er ein gestörtes Verhältnis zu deren Aussagen hat. Er zitiert verschiedene Aussagen außerhalb der Bibel, die für mich indiskutabel sind. Diesen Aussagen stelle ich andere Aussagen entgegen: So sagte der berühmte Mathematiker und Naturwissenschaftler Isaac Newton: „Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ist ein Ozean.“ Oder Philosophen wie Kant und Nietzsche: „Der Mensch ist ein Mängelwesen, ein fehlerhaftes Wesen.“ Daraus schließe ich: Gottes Wort, die Bibel, ist unfehlbar, perfekt (Gott beziehungsweise Jesus ist das absolut Gute). So möge es bitte kein Mensch wagen, sich über Gottes Wort zu erheben.

Seit Menschengedenken sehnen wir uns nach Frieden, Freiheit und sozialer Gerechtigkeit, Nichts von alledem ist bis heute erreicht worden, denn „Ohne Gott gibt es keinen Frieden auf der Welt“, so Landesbischof Gerhard Maier in Baden-Württemberg in seiner Weihnachtsansprache 2001. Ja, genau so ist es. Was Herr Kretzschmar im Zusammenhang mit Gebeten zitiert, ist schlichtweg unhaltbar. Physiker bestätigen inzwischen längst, dass Gedanken Energien freisetzen. So gesehen ist ein Fluch eine negative Energie, die letztlich auf den Fluchenden zurückfällt. Gebete dagegen sind positive Energie, die im Verbund mit Gott Menschen helfen soll. Voller Wohlwollen bete ich für Herrn Kretzschmar – möge Gott sein Herz mit dem Heiligen Geist berühren und ihn erkennen lassen, welch wunderbare Schöpferkraft von Gott/Jesus ausgeht, denn Gott ist die Liebe.

Günther Siegl

Mettenheim

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