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Leserbriefe

Debatte um Corona-Impfung hält an

Der Impfausweis mit einer Seite für die Schutzimpfung COVID-19: Ob sich auch Kinder und Jugendliche gegen Corona impfen lassen sollen, darüber diskutieren unsere Leser.
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Der Impfausweis mit einer Seite für die Schutzimpfung COVID-19: Ob sich auch Kinder und Jugendliche gegen Corona impfen lassen sollen, darüber diskutieren unsere Leser.

Zur Berichterstattung über die Corona-Impfung (Politik-, Bayern-, Regional- und Lokalteil/ Leserbriefe):

Es reicht! In unverantwortlicher Weise drängt jetzt unser „Landesvater“ auch noch zur Kinderimpfung! Ohne Ahnung, gesteuert von willigen Beratern und getrieben von geschäftsgierigen, fern jeder Ethik und Moral handelnden Impfkonzernen, erdreistet sich Söder, Kinderimpfungen zu befehlen! Genauso wie er einen Herrn Aiwanger „vorführt“ – unerträglich!

Was lassen wir uns noch alles gefallen? Wie entmündigte und durch dauerhaftes Maskentragen entwürdigte willenlose Schafe, die täglich neu mit Angst- und Hysterie-Propaganda vor sich hergetrieben werden. Die neue Freiheit bedeutet wohl vollkommene Unterwerfung und die Entrechtung aller bisher selbstverständlichen Eigenverantwortung und Selbstbestimmung! Diese Impfungen sind immer noch bedingte Notzulassungen – mit vielen fraglichen Inhalten, ohne Beweise auf Wirksamkeit, aber mit jetzt schon sehr vielen, schwerwiegenden Folgen, die nirgends kommuniziert werden!

Jeder Erwachsene kann sich informieren über Nutzen und Risiken und selbst entscheiden. Aber unsere Kinder – unsere Zukunft – einem so fragwürdigem Experiment auszuliefern, finde ich höchst unverantwortlich! Weltweit warnen hochrangige Wissenschaftler und gewissenhafte Ärzte eindringlich – aber das wird alles ignoriert! Jede „abweichende“ Meinung wird sofort ausgegrenzt! Da fallen die ernsten Worte von Solschenizki ein: „Sie lügen! Wir wissen, dass Sie lügen! Sie wissen, dass wir wissen, dass Sie lügen, und dennoch: Sie lügen weiter.“

Marianne Roider

Rosenheim

Was bildet sich Markus Söder ein, dass seine vermeintliche „Kompetenz“ den medizinischen, studierten Fachleuten überlegen sein soll? Unser Ministerpräsident hatte einen kurzen souveränen Eindruck hinterlassen, das hat sich radikal ins Gegenteil verkehrt: Söder dreht durch, weil er seiner Meinung nach wie bisher das Volk manipulieren darf (kann), weil die Mediziner ihm unterlegen seien. Seine bisherigen Strategien können ja noch teilweise akzeptiert gewesen sein, nur muss er langsam in die Realität zurückfinden.

Auch ein Ministerpräsident sollte seine Grenzen kennen: Überschätzung kommt vor dem Fall!

Wieland Mäutner

Rosenheim

Wir sind möglicherweise am Ende einer der schrecklichsten Pandemien der jüngsten Vergangenheit. Hunderttausende Menschen mussten ihr Leben lassen und sind teilweise auf grauenvolle Art erstickt. Immer und immer wieder haben uns die Politiker und Wissenschaftler aufgerufen, sich impfen zu lassen, denn nur so lässt sich diese Pandemie besiegen. Gerade in Bayern hat sich der Ministerpräsident Söder als Verfechter der Impfkampagne besonders hervorgetan und einen Aufruf nach dem anderen an die Bevölkerung gerichtet.

Unverantwortlich und völlig inakzeptabel ist indes die Meinung des bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger. Dieser Mann ist in verantwortlicher Position und äußert sich mehr und mehr als Impfgegner. Das geht so nicht und muss ein Ende haben. Es ist die Pflicht des bayerischen Ministerpräsidenten, diesen Minister sofort zu entlassen, und damit ein klares Zeichen an die Bevölkerung zu senden. Selbst auf die Gefahr hin, dass die FW sich danach aus der Regierung zurückziehen sollten.

Es ist ein unerträglicher Hohn an alle Hinterbliebenen, wie sich Herr Aiwanger in der Pandemie als Impfgegner outet. Ein Minister schwört einen Eid auf die Verfassung, Schaden vom Volk abzuwenden. Dies unterlässt Herr Aiwanger und macht sich damit mitschuldig am Tod hunderter Menschen.

Warum duldet der bayerische Ministerpräsident Markus Söder das? Vielleicht geht am Ende die Macht vor dem Leben. Es ist einfach nur traurig und macht wütend.

Volker Miersch

Bad Feilnbach

Autor Sebastian Horsch behauptet in seinem Kommentar Folgendes: „Und mit der klaren Aussage, dass auch Deutschland nicht ewig im Lockdown erstarren kann, um immer weiter die zu schützen, die sich trotz eines Angebots nicht impfen lassen wollen.“ Kein Ungeimpfter, der ein Impfangebot hatte, wird auf einen weiteren Lockdown bestehen, damit er selbst geschützt ist. Es ist schlichtweg eine Falschaussage, die eine weitere Spaltung in die Gesellschaft trägt.

Die Ungeimpften werden hier als die Pandemietreiber dargestellt, die auch noch von den „solidarischen“ Geimpften besondere Schutzmaßnahmen einfordern. Es ist mittlerweile erwiesen, dass die Impfung – wenn überhaupt – nur vor einem schweren Verlauf schützt und ein Geimpfter nach wie vor ansteckend sein kann. Bei der Impfung handelt es sich also um reinen Selbstschutz.

Wozu dann diese Diffamierung? Wer sich nicht impfen lässt, muss das für sich entscheiden können, ohne Impfzwang und Ausschluss aus dem öffentlichen Leben. Aber genau dies wird nun vorangetrieben und die Menschen in Geimpfte (die Guten) und Ungeimpfte (die Bösen) eingeteilt. Schade um das OVB, dass es nur noch einseitige und regierungstreue Meinungen propagiert.

Ruth Goinger

Kiefersfelden

Leider wecken auch Aussagen des bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder zu den Vorteilen des Impfens wesentlich schlimmere Assoziationen. Ich schlage vor, Vergleiche dieser Art in einem Kommentar in Zukunft zu unterlassen. Wir sollten alle im Umgang untereinander und miteinander abrüsten. Ein vernünftiger Diskurs ist nötig und wichtig.

Das OVB berichtet, dass Israel eine Impfquote von 60 Prozent Doppelimpfung und 66,2 Prozent Einfachimpfung aufweise. In dem Artikel „Israel: Fallzahlen schießen wieder nach oben“ heißt es: „Von 80 Covid-Patienten in Krankenhäusern sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums weniger als die Hälfte nicht geimpft, von den 45 Schwerkranken 44 Prozent.“ Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass von den 80 Covid-Patienten in Krankenhäusern mehr als die Hälfte geimpft ist. Weiterhin sind 55 Prozent der Schwerkranken wohl ebenfalls meist doppelt „geimpft“.

Leider decken sich diese Daten mit den Ergebnissen der regelmäßig erscheinenden Studie der Public Health England (siehe: SARS-COV-2 variants of concern and variants under investigation in England), die sehr hohe beziehungsweise höhere absolute als auch relative Todesraten bei doppelt Geimpften als Ungeimpften bei Covid-Erkrankungen ausweisen (hier wohl meist mit dem „Vakzin“ von AstraZeneca). Diese Ergebnisse aus England sind sehr ernst zu nehmen, da UK ebenfalls eine sehr hohe Impfquote und ein gutes statistisches Erfassungsystem aufweist.

Ich gehe davon aus, dass die Medien diese Datenlage ebenfalls sehr gut kennen und laufend intensiv beobachten. Deshalb kann ich die Frageaufforderung an Staatsminister Huber Aiwanger zur Lage der Wirtschaft ohne Impfungen im aktuellen Sommer nicht verstehen: Die Datenlage passt nicht zu dem Kommentar. Das Gegenteil der versteckten Aussage scheint richtig. Lassen Sie uns bitte alle zur Vernunft zurückkehren!

Thomas Freiberger

Maienbeth

Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wird in Europa geimpft. Die Impfung kam aus China über Konstantinopel nach Europa und der englische Arzt Edward Jenners impfte gegen Pocken. Im deutsch-französischen Krieg fiel auf, dass französische Kriegsgefangene (geimpfte) nicht erkrankten, während die deutschen Soldaten eine hohe Infektionsrate mit Pocken aufwiesen. Darauf wurde im Deutschen Reich die Impfpflicht eingeführt. Ist es da nicht unverständlich, dass so viele Corona-Impfgegner mit der Fahne des Deutschen Reiches demonstrieren?

Zu Herrn Aiwanger und all den anderen „Vorbildern“: Ich finde es für einen Politiker schäbig, sich so unethisch zu verhalten, indem er seinen Egoismus über das Allgemeinwohl stellt. Denkt er nicht an die besonders Schützenswerten, die nicht geimpft werden können? Die Säuglinge, die Kinder? Aber auch an die in unserer Gesellschaft, die keinen ausreichenden Antikörper-Titer aufbauen können? Die Transplantierten, die Tumorpatienten und andere Schwerkranke? Wenn wir diese Pandemie besiegen wollen, brauchen wir die Solidarität aller.

Die Nebenwirkungsrate beträgt 0,0001 Prozent. Sicher ist auch der eine oder andere Todesfall unter den Geimpften zu beklagen. Bei 3 752 517 Erkrankten und über 91 375 Todesfällen in Deutschland (Stand 19. Juli/ Johns Hopkins Dashbord) und der Vielzahl der Langzeitfolgen, sind diese Zahlen sicher zu vernachlässigen.

Gerade Politiker sollten Vorbilder sein, die soziale Verantwortung gegenüber der Allgemeinheit zeigen und nicht über einen Begriff der Rassentrennung („Apartheit“) schwadronieren.

Wie sagte John F. Kennedy: „Man sollte sich nicht fragen, was der Staat für mich tun kann. Man sollte sich fragen, was kann ich für den Staat tun.“ In der Pandemie soll das heißen: Was kann ich für die Gesellschaft tun?

Fidelis Dachs

Edling

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