Debatte über den Klimawandel hält an

Das Thema Klimawandel beherrscht die Schlagzeilen. dpa
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Das Thema Klimawandel beherrscht die Schlagzeilen. dpa

Zur Berichterstattung über die Klimadebatte, den Artikel „Klimawandel.

Bayern trifft es stärker“ sowie über die Fridays for Future-Bewegung:

In bestimmten Abständen wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Voriges Jahr war es die Massenimmigra tion, Obergrenze etc. Dieses Jahr ist es nun die Massenhysterie „Klimawandel“. Angefeuert durch Greta Thunberg, die mit einer Bewegung namens „Friday for Future“ besonders bei Kindern und Jugendlichen das dringende Bedürfnis weckt, die Welt retten zu wollen.

Ohne diesen Grund, die Schule schwänzen zu können, wäre diese Bewegung wohl bald zum Scheitern verurteilt gewesen. Greta Thunberg wurde von ihren ehrgeizigen Eltern und einem professionellen PR-Team auf den Schild gehoben und stets begleitet. Es ist erstaunlich, dass beinahe alle gesellschaftlichen Gruppierungen vor dem Klima-Wahn kapituliert haben.

„Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“ – auch wenn der mit Milliarden erkaufter Beitrag Deutschlands zur Senkung der umweltschädlichen Emissionen vernachlässigbar gering ist. Aber die Klimahysterie hat den Boden der Vernunft bereits verlassen, apokalyptische Orakel und Weltuntergangsfantasien haben die Form eines Glaubenskrieges angenommen.

Dabei sagt einem der gesunde Menschenverstand, dass die Klimaveränderungen nicht nur menschengemacht ist, sondern auch die Ankündigung einer sogenannten neuen Warmzeit sein kann. Anbei bemerkt, ein Bekannter von mir inserierte im Internet einen gut erhaltenen Mittelklassewagen mit Dieselantrieb. Die Interessenten meldeten sich allesamt aus Ostländern wie Polen, Tschechien und Rumänien. Ein Pole war bereit, einen Preis an der untersten Grenze zu bezahlen. Nach Abschluss des Kaufvertrages bemerkte er, er hoffe dass die Deutschen weiterhin so blöd wären, ihre guten Autos zu Schleuderpreisen zu verkaufen.

Alfred Kronthaler

Bruckmühl

Ich bin Jahrgang 41 und muss mir heute anhören: Wir ruinieren der Jugend das Leben. Ich muss die Betreffenden enttäuschen, denn in meiner Jugend wurde nachhaltig gelebt. Strümpfe und Strumpfhosen wurden gestopft. An Pullovern wurden längere Bündchen gestrickt, Hosen wurden mit bunten Borten verlängert. Zum Einkaufen und zur Schule musste ich mehrere Kilometer zu Fuß laufen, transportiert wurden die Einkäufe in einem Netz. Wenn Kleidung nicht mehr brauchbar war, wurden alle noch verwertbaren Dinge wie Knöpfe oder Reißverschlüsse abgetrennt und der Rest für Flicken oder als Putzlappen genutzt. Geschenkpapier wurde vorsichtig geöffnet, um es wieder zu verwenden.

Wir sammelten Altpapier und Flaschen mit der Schule und halfen bei der Kartoffelernte. Ich könnte noch mehr dieser Art der Nachhaltigkeit aufzählen, stattdessen muss man sich von „Rotzlöffeln“, die sich mit dem SUV zur Schule kutschieren lassen, alleine wahrscheinlich einen 20-mal höheren Stromverbrauch haben als wir in unserer gesamten Jugend, sagen lassen wir ruinieren ihr Leben. Wir hatten keine elektronischen Spiele, unser Whatsapp waren Zettel, unter der Bank in der Schule verteilt, wir verabredeten uns mündlich, Telefon gab es keins – das war für Notfälle gedacht.

Diese Gören wollen mir etwas über Umweltschutz erzählen, werfen ihre Kleidung nach zweimal tragen weg, produzieren Müll ohne Ende, verbrauchen seltene Erden und müssen immer die neuesten Geräte besitzen: „Wenn Ihr einmal so nachhaltig lebt, wie meine Generation gelebt hat, dann dürft Ihr gerne streiken“.

Bernd Wagner

Bergen

Anstelle einer gut recherchierten, objektiven, ideologisch neutralen Klimaberichterstattung malt man weiterhin apokalyptische Bilder an die Wand.

Seit Millionen von Jahren durchläuft die Erde alle etwa 100 000 Jahre einen Eiszeit-Zyklus. Seit etwa 10 000 Jahren schmilzt das Eis der letzten Eiszeit, nachdem die Erderwärmung eingesetzt hat. Dieser Erwärmungsprozess wird erst dann einen Höhepunkt erreichen, wenn, wie viele Male vorher, die Pole fast eisfrei sind. Dann tritt eine Umkehrung ein und die Erde kühlt wieder ab, um auf eine neue Eiszeit zuzugehen.

Mit unserem CO2-Ausstoß beschleunigen wir die Erwärmung deutlich. Das „eigengebraute“ Co2 und der Bevölkerungszuwachs müssen zwingend reduziert werden. Aber: Trotz all der Reduzierungsmaßnahmen wird die Erwärmung der Erde zunehmen, der Wasserspiegel weiterhin steigen und das Wasser große Landmassen einnehmen – wie viele Male vorher.

Wir müssen mit technischen Mitteln dagegen halten, um mit diesem unaufhaltsamen Zyklus vernünftig zu überleben.

Walter Wieland

Prien

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