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Dauerregieren macht kurzsichtig

Zum Kommentar „Baerbock und ihr Buch: zu viele kleine Schummeleien“ von Georg Anastasiadis (Politikteil):

Georg Anastasiadis hält Annalena Baerbock für nicht kanzlerfähig, weil sie keine Regierungserfahrung hat. Seit Gründung der Bundesrepublik 1949 hat die CDU in 52 Jahren die Kanzlerin oder den Kanzler gestellt, in 20 Jahren die SPD. Es sind doch genau diese Leute mit riesiger Regierungserfahrung, die uns in den großen Schlamassel geführt haben, in dem wir schon lange stecken und dessen Ausmaße immer bedrohlicher werden: Klimawandel, Abfallflut, Artenrückgang und vieles andere mehr. Und diese Politiker hätten es besser wissen können, wenn ein Laie wie ich die großen Probleme seit Jahrzehnten kennt.

Meine Informationsquellen waren und sind die Presse, Bücher, Radio und Fernsehen, in den letzten Jahren auch das Internet – alles leicht zugänglich. Dem Bundestag und der Regierung stehen dazu noch Tausende von Fachleuten in den Ministerien und beim Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestags zur Verfügung. Darüber hinaus werden viele Millionen Euro für externe Beratung ausgegeben.

Dauerregieren macht anscheinend kurzsichtig. Vielleicht ist vielen Politikern aber auch die eigene Wiederwahl wichtiger als die Zukunft unseres Landes und der Welt. Unbequeme, ja schmerzhafte Ansagen zu machen, ist eher nachteilig für die Karriere. Bei einigen Politikern kommt auch noch die Leugnung wissenschaftlich begründeter Tatsachen hinzu.

Ich kann nicht beurteilen, ob Frau Baerbock eine gute Kanzlerin wäre. Ganz ganz sicher wären aber die Herren Laschet, Scholz und Lindner keine guten Kanzler, weil sie und ihr Gefolge uns seit vielen Jahren (sehenden Auges?) in die größte Katastrophe der Menschheit führen.

Dr. Manfred Beushausen

Stephanskirchen

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