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Das Wort Christi ist der Polarstern unseres Lebens

Zum Leserbrief „Vom Irrglauben an die Apokalypse und rettende Gebete“ (Leserbriefseite):

Sehr geehrter Herr Kretzschmar, zu Ihrem Leserbrief möchte ich Folgendes sagen: Der Glaube ist jedem Einzelnen überlassen, die Entscheidung ist persönlich und freiwillig. Ich finde es respektlos, dass Sie (Zitat Einstein) alle Gläubigen für geistig nicht anspruchsvoll halten. Toleranz scheinen Sie nicht zu kennen. Jesus würde sagen: „Herr, verzeihe ihm, denn er weiß nicht, was er tut.“

Eva Maria Entfellner

Halfing

Leider ist Herr Kretzschmar immer wieder weit weg vom aktuellen wissenschaftlichen Stand. Die Besonderheit an Jesus ist, dass er als „Religionsgründer“ denkbar schlechte Voraussetzungen hatte: Er war nicht machtvoll, der Bauhandwerkers-Sohn. Er wirkte nicht lange, etwa zwei bis drei Jahre. Er wurde nicht alt wie Buddha und war nicht machtvoll und reich wie Mohammed. Zu guter Letzt starb er den schändlichsten aller Tode. Mich verwundert, wie Sie darauf kommen, die Reden Jesu seien nicht von ihm selbst, das ist eine eher seltene Meinung der Wissenschaft. Jesus gab für die Vielen, für uns, die von Gott abgesonderten Sünder (Röm, 5. Kap), sein Leben aus freiem Willen. Er hat uns gezeigt, dass Gott ist wie ein liebender Vater. Der verlorene Sohn wird wieder aufgenommen und nicht bestraft. Gebete, so Aristoteles, seien unnütz, weil sie sich damals an menschengemachte Fabelwesen richteten, die niemals göttlich waren. Der bekehrte Paulus hat dies auch eindrücklich dargelegt (Apg 17, 16 ff). Einstein hatte einen erwachsenen Glauben, wie seine Ablehnung der Heisenbergschen Unschärferelation zeigt: „Gott würfelt nicht.“ Für Christen ist das tägliche Lob-, Dank- und Bittgebet Zeit von Kontemplation, Rücksicherung auf das, was Gott mit uns tut, Gewissensbildung in Bezug auf Christi Wort, dem Polarstern unseres Lebens. Wir wissen von unserer gottgegebenen Freiheit, Gottes Strafe brauchen wir nicht zu fürchten. Einfachere Überzeugungen sollten wir nicht verurteilen, denn auch die „Studierten“ wissen nicht viel. So frohlockte Jesus einst: „Ich preise dich, Vater, (…) dass du dies vor Weisen und Klugen verborgen, Einfältigen aber offenbart hast.“ (Luk, 10,21, Zürcher Bibel) Meine E-Mail-Adresse für eine Diskussion finden Sie im Netz.

Clemens Rude

Oberbergkirchen

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