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Das Wirrwarr um die Verpackungen interessiert leider niemanden

Zu den Berichten über die Entsorgung von Verpackungen (Politikteil und Lokalteil):

Als vor einigen Jahren das Verpackungsgesetz von der vorherigen Regierung geändert wurde, dachte ich, dass dies endlich eine Lösung für das Problem mit den Verpackungen bringen wird. Wir alle wissen, dass dies eine „blauäugige Hoffnung“ war. Es stellt sich die Frage, warum das niemanden interessiert. Offensichtlich ist den „Managern“ des Handels nicht bewusst, welch Riesenpotenzial marketingtechnisch hier schlummert. Ich würde den Supermarkt, bei welchem ich all meine Pfandgebinde zurückgeben kann, für meine Einkäufe bevorzugen. Fangen wir bei der Einwegverpackung an: Bis vor kurzem konnte man an jeder Müllsammelstelle Tetrapak und Blechdosen einwerfen. Das hat sich nun geändert. Es sind zwar an manchen Stellen Container für diesen Restmüll aufgestellt, doch muss man diese suchen. Folge: Man wirft dies in die normale Mülltonne, bevor man kilometerweit mit dem Auto zu einer Rücknahmestelle fährt. Ist das sinnvoll?

Noch schlimmer ist es bei der Mehrwegverpackung geworden. Jede Handelskette kocht hier ihr eigenes Süppchen. Es werden nur die Gebinde zurückgenommen, welche dieser Markt auch verkauft. Das führt, nachdem wir unsere Produkte scheinbar in möglichst vielen verschiedenen Gebindegrößen benötigen, dazu, dass Getränkeflaschen eines Herstellers in den Supermärkten nur zurückgenommen werden, wenn diese Größe auch in diesem Markt angeboten wird. So passiert in zwei Filialen deutschlandweit operierender Handelsketten. Es wurden Flaschen (0,5 Liter) nicht angenommen, obwohl es Flaschen des gleichen Anbieters (0,7 Liter) im Sortiment gab. Ich habe schon einmal einen Artikel dazu an die Presse, die betroffenen Handelsketten und auch das Bundesumweltamt gesandt. Doch, wie anfangs erwähnt, interessiert das niemanden. Schade.

Matthias Sauer

Prien

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