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Das Vermächtnis eines Papstes

Eine Frau trägt sich in der Theatinerkirche in ein Kondolenzbuch für den verstorbenen emeritierten Papst ein. Benedikt XVI. ist am 31. Dezember 2022 im Alter von 95 Jahren in Rom gestorben.
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Eine Frau trägt sich in der Theatinerkirche in ein Kondolenzbuch für den verstorbenen emeritierten Papst ein. Benedikt XVI. ist am 31. Dezember 2022 im Alter von 95 Jahren in Rom gestorben.

Zu den Berichten über den Tod des emeritierten Papstes Benedikt XVI.

(Politikteil und Lokalteile):

Papst Benedikt hat die Kirche menschlicher gemacht. Wenn jetzt Papst Franziskus auf dieser Linie weiterdenkt, müsste er zugeben, dass er und seine Mitbrüder nach der Priesterweihe Menschen beziehungsweise Männer geblieben sind. Dann müssten die hohen Herren nicht mit betagten Männeraugen in die Krippe schauen, sondern könnten dies mit den Augen der Priesterkinder tun.

Nach Aussage eines Theologieprofessors gibt es weltweit jährlich 3000 Priesterkinder. Als Opfergabe könnten die Priester die vielen Tränen der Mütter dieser Kinder dem Jesuskind zum Trost darbringen. Vielleicht spürt Franziskus dann mit seinem Gefolge, dass auch sie Menschen – Männer mit Herz und Gefühlen – geblieben sind.

Ilse Sixt

Oberpframmern

Sicher werden viele mitfühlende Artikel zum Heimgang unseres „Bruders Joseph“ alle Medien füllen, manche sind sicher gut gemeint. Mir kam angesichts der anlaufenden und ergiebigen Sternsinger-Spenden-Aktion der Gedanke, wie viele Millionen Euro da wohl zusammenkommen werden und wie viel Cent beziehungsweise Euro der Ex-Papst wohl gespendet haben mag. Er wird wohl Millionen verdient haben, aber über persönliche Spenden hat der Vatikan, der bei jeder Gelegenheit Geld für die Armen der Welt einsammelt, nichts gemeldet.

Mir ist nicht bekannt, ob und wie viel die katholische Kirche weltweit je nachweislich gespendet hat – und natürlich werden Kinder (Sternsinger) geschickt statt alte Priester. Es soll ja viel Geld eingehen, und Kinder lassen sich nun mal leichter instrumentalisieren, zumal sie den Job vermutlich auch noch kostenlos machen.

Die deutsche katholische Kirche gehört zu den reichsten der Welt und lässt so gut wie alles (Gehälter, Pensionen, Grundstücke, Sozialleistungen) vom Volk bezahlen. Wo ist die Solidarität dieser feinen Leute? Warum reagiert die CDU/CSU da seit 1949 überhaupt nicht? Eigentum verpflichtet offenbar zur Herzenskälte!

Matthias Fuchs

Waldkraiburg

Nun ist also unser bayerischer Papst hochbetagt gestorben. Vor neun Jahren hatte ich ihm über Erzbischof Georg Gänswein mein Buch „Kuntersurium“ zugesandt. Es enthält neben vielen Wortspielereien auch einen Papstwitz. Gänswein hat sich handschriftlich herzlich bei mir bedankt und geschrieben: „Lachen ist einfach auch eine geistliche Medizin.“

Der Witz lautet so: Bei seinem Besuch 2006 in München wird Papst Benedikt XVI. von einem Fahrer in einem BMW vom Erzbischöflichen Palais abgeholt. Während der Fahrt erzählt der Papst, dass er früher als Erzbischof in München auch diese Marke gefahren sei und er gerne dieses neue Modell ausprobieren würde. Es gelingt ihm, den Fahrer zu überreden, ihn mal ans Steuer zu lassen. Der Papst ist begeistert – vor lauter Freude fährt er viel zu schnell und gerät in eine Radarkontrolle. Das Auto wird von der Polizei gestoppt. Ein Polizist wirft einen Blick in den Wagen und ruft seinen Chef an, dass er gerade eine viel zu schnelle Limousine aufgehalten habe. Der Chef: „Na dann machen Sie doch eine Anzeige! Warum rufen Sie mich wegen so einer Lappalie an?“ Der Polizist: „Ich glaube nicht, dass wir das tun sollten. Der Fahrer ist ziemlich wichtig.“ Sein Chef sagt, dass es ihm völlig egal sei, wie wichtig die Person ist. „Nein, ich meine wirklich wichtig“, antwortet der Polizist. Der Chef: „Wer sitzt denn in dem Auto? Der Oberbürgermeister?“ „Nein, viel wichtiger“, antwortet der Polizist. „Der Ministerpräsident? Die Bundeskanzlerin?“, fragt der Chef. „Nein, noch viel wichtiger.“ „Gut, wer ist es denn?“, will der Chef wissen. Der Polizist antwortet: „Ich glaube, es ist Gott!“ „Warum zum Teufel glauben Sie, dass es Gott ist?“, fragt unwirsch der Chef. Darauf der Polizist: „Er hat den Papst als Chauffeur!“

Dr. Richard Kirchlechner

Rott

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