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Das Geschäft mit dem Wasser ist oft schmutzig

Zum Bericht „Grüne sehen Wasserversorgung bedroht“ (Lokalteil):

Laut Aussage der Innfood- Gesellschafterin Anna Katharina Jostock handelt es sich bei der Innfood GmbH um ein „in Polling verwurzeltes Unternehmen“. Der Betrieb der Mineralwasserabfüllung mit einem Investitionsvolumen von etwa 45 Millionen Euro dürfte jedoch im Rahmen der 2021 gegründeten „Innfood Mineral Water GmbH“ erfolgen. An diesem Unternehmen ist laut Handelsregister als Geschäftsführer (neben Frau Jostock) Pascal Jankowski, Chatou (Frankreich) eingetragen. Jankowski wiederum ist unter anderem Geschäftsführer der Roxane GmbH in Kleinblittersdorf (Saarland). Die Roxane Gruppe hat einen großen Anteil am französischen Mineralwassermarkt und versucht, verschiedene Wasserrechte in Europa zu erwerben. Sie investiert, schafft Arbeitsplätze und übt in der Folge offensichtlich Druck auf Kommunen aus, um die Entnahmemengen deutlich zu erhöhen.

Einem Artikel der Saarbrücker Zeitung ist zu entnehmen, dass sich der Gemeinderat geschlossen gegen eine beabsichtigte Erhöhung der Entnahmemenge ausgesprochen hat. In Durcal (Spanien) wehrt sich eine Bürgerinitiative gegen die Wasserentnahme durch Roxane, die Wasserrechte durch den Kauf einer insolventen Firma erwarb. Die ARD-Dokumentation „Bis zum letzten Tropfen“ zeigt auf, wie internationale Konzerne agieren und durch Entnahme von Tiefenwasser auch die künftige Wasserversorgung gefährden. Die Kritik der Grünen an der Abfüllanlage ist somit absolut ernst zu nehmen. Über die Haltung von Bürgermeister Kronberger kann man sich nur wundern.

Erhard Geppert

Mühldorf

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