Das Geld wird anderswo ausgegeben

Zum Bericht „Nachtleben sieht sich bei Corona-Lockerungen als Verlierer“ (Bayernteil):

Es sei ein gegönntes Hobby, in Clubs zu flirten bei Musik und Alkohol, bitte gerne. Aber die Entscheidung, ob oder ob nicht, sollte nur nach medizinischen Erwägungen erfolgen, ohne Rücksicht auf Arbeitsplätze und Umsätze der Nachtlokale. Es gilt nämlich: Jeder Euro, den Partygäste nicht in die Gastronomie tragen, wird trotzdem ausgegeben und generiert anderswo Umsatz und Arbeit. Oder vereinfacht: Das verfügbare Geld wird immer ausgegeben und verschimmelt nicht in einer Schublade. Ob Eisbecher im Straßencafé oder Cocktail an der Bar, das ist schlicht egal.

Wolfgang Schönfelder

Mühldorf

Kommentare