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Dankbar für die Meinungsfreiheit

Zum Leserbrief von Nikolaus Vogl bezüglich der Berichterstattung über die Corona-Pandemie:

Mit etwas Befremdung habe ich den Leserbrief von Herrn Vogl zur Kenntnis genommen. Deutschland ist ein plurales Land mit Einwohnern, die aus den verschiedensten Nationen und Gruppierungen kommen. Ich denke, da ist es doch ganz normal, dass es auch dementsprechend viele unterschiedliche Meinungen gibt. Glücklicherweise dürfen wir in einer einigermaßen funktionierenden Demokratie mit freier Meinungsäußerung und Pressefreiheit leben. Das ist nicht selbstverständlich, dafür sollten wir dankbar sein.

Man muss nicht allzu weit schauen, um Länder zu finden, in denen es mit diesen Freiheiten nicht so weit her ist. Es gibt sicher mehr Länder auf dieser Erde, in denen diese Privilegien nicht vorhanden sind, als Länder mit solchen Voraussetzungen wie Deutschland. In vielen Ländern, die sich zwar demokratisch nennen, ist es mit Demokratie und Freiheit nicht mehr weit her. Da werden Andersdenkende einfach weggesperrt, verfolgt oder gar liquidiert. Und auch bei uns hat es eine Zeit gegeben, in der es nicht nur unerwünscht, sondern auch äußerst gefährlich war, eine andere Meinung als die der führenden Partei zu haben.

Auch in der heutigen Zeit ist diese Freiheit durchaus in Gefahr. Allzu leicht werden heutzutage Andersdenkende sofort in irgendeine Ecke gedrängt, als Rassisten, Nazis, AFD-nah oder sonst irgendwie abgestempelt. Deshalb sollten wir froh sein, dass in unseren Heimatzeitungen mit den Leserbriefseiten ein Forum haben, wo es noch möglich ist, seine persönliche Meinung zu publizieren. Dafür möchte ich dem OVB ausdrücklich meinen Respekt und Dank aussprechen. Auch Herr Vogl sollte froh sein, dass auch seine Meinung darin veröffentlicht wurde.

Konrad Gubisch

Amerang

Wenn Herr Vogl also der Überzeugung ist, dass Leserbriefe nur von Leugnern, Wissenschaftsfeinden, Egoisten, Verschwörungsmystikern, Querdenkern und sonstiger Gestalten mit Realitätsverlust geschrieben werden, kann ich ihm nur einen guten Rat geben: „Nicht lesen, einfach weiter blättern.“

Johann Pelzl

Rosenheim

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