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Corona: Zahlen, Maßnahmen und Folgen

Schlüsselfiguren in der Pandemie: Jens Spahn (rechts, CDU), Bundesminister für Gesundheit, Lothar Wieler (Mitte), Präsident Robert-Koch-Institut (RKI), und Klaus Cichutek, Präsident Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Ihre Entscheidungen und Einschätzungen sehen unsere Leser durchaus kritisch.
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Schlüsselfiguren in der Pandemie: Jens Spahn (rechts, CDU), Bundesminister für Gesundheit, Lothar Wieler (Mitte), Präsident Robert-Koch-Institut (RKI), und Klaus Cichutek, Präsident Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Ihre Entscheidungen und Einschätzungen sehen unsere Leser durchaus kritisch.

Zur Berichterstattung über die Corona-Pandemie (Politik-, Bayern-, Regional- und Lokalteil):

In regelmäßigen Abständen wird davor gewarnt, dass die steigende Zahl an Covid-19-Erkrankten zu einer Überlastung der Intensivstationen führen würde. Falls dem so ist, drängt sich mir folgende Frage auf: Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um dieser drohenden Überlastung zu begegnen? Vermutlich keine beziehungsweise wurden diese zu wenig kommuniziert.

Leider konnte man aus diversen Berichten erfahren, dass die Zahl der Intensivbetten sogar reduziert wurde. Personalmangel und andere Probleme im Pflegebereich sind schon seit Jahren bekannt. Hätten wir es tatsächlich mit einer Pandemie zu tun, müsste man doch gerade hier massiv ansetzen! Stattdessen wird die kaum erforschte Impfung hochgejubelt und als alleiniges Mittel aus der Krise propagiert. Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

Elisabeth Wallner

Rosenheim

Nach über einem Jahr dürfte nahezu jedem klar sein, dass es den agierenden Politikern schon lange nicht mehr um die Vermeidung des Zusammenbruchs des Gesundheitssystems geht. Es geht um Macht und Geld.

Für Markus Söder geht es um Umfragewerte und um seine Ambitionen. Er war der Erste, der eine bundesweite Regelung forderte, und der Erste, der nach in Kraft treten derselben für Bayern weitergehende Maßnahmen durchsetzte. Einheitlichkeit interessiert ihn nur, wenn es seine Kriterien sind.

Und die Pharmaindustrie erhält von der Politik die Lizenz zum Gelddrucken. Man muss sich schon die Frage stellen, wieso die EU 1,8 Milliarden Impfdosen bestellt, die rein rechnerisch reichen, um die gesamte EU-Bevölkerung vom Säugling bis zu den Ältesten viermal durchzuimpfen. Wohlgemerkt zusätzlich zu den bereits bestellten Mengen. Erschreckend ist auch die Diskussion um Rechte für Geimpfte. Zeigt sie doch eine völlig neue Interpretation des Rechtsstaats. Gilt bisher die Unschuldsvermutung – im Zweifel für den Angeklagten – war es Aufgabe des Anklagenden, die Schuld, Gefährdung der Gesellschaft beziehungsweise des öffentlichen Lebens im Einzelfall nachzuweisen. Die Politik stellt dies nun auf den Kopf.

Es gilt jeder pauschal als Gefährdung – egal ob gesund oder krank. Nur durch Impfung oder überstandener Erkrankung soll man den Makel des Risikos für die Gesellschaft loswerden. Man geht davon aus, dass die Gefährdung eines Geimpften für die Gesellschaft geringer ist als wenn man gesund ist.

Und wer sich nicht impfen lassen kann, zum Beispiel aufgrund von Krankheit oder geplanter/akuter Schwangerschaft, hat sein Recht auf Grundrechte verloren. Was für eine Gesellschaft entsteht hier gerade? Bleibt am Ende wirklich nur noch der zivile Ungehorsam im großen Stil?

Raimund Mann

Bad Aibling

Das Tragen von Masken ist unsinnig und gesundheitsgefährdend, es dient nur als Symbol für Gehorsam den Maßnahmen der Regierung gegenüber. Anfang des Jahres 2020 konnte man beim RKI die Nutzlosigkeit noch nachlesen. Viren werden über die Luft übertragen, wie sollten diese lächerlichen Masken diese abhalten?

Die Regierung propagiert Impfungen als alleinigen Schutz, doch die Impfstoffe sind kritisch zu betrachten, denn Impfkritiker wie die Initiative „Ärzte für Aufklärung“ warnen vor Langzeitschäden und Nebenwirkungen nach Jahren, aber die Kritiker kommen in den Medien nicht zu Wort.

Der beste Schutz vor Ansteckung ist ein gutes Eigen-Immunsystem, erreichbar durch gute gesunde Ernährung und Bewegung. Wichtig wäre Kontrolle des Vitamin-D-Wertes durch Erstellung eines Blutbildes über den Hausarzt. Hier sollte unser Gesundheitsminister ansetzen. Aber Gesundheitsminister Spahn, gelernter Bankkaufmann, hat keine Ahnung beziehungsweise andere Interessen.

Und nach einer Studie sind leider 65 Prozent der Deutschen obrigkeitshörig, sie zweifeln die Maßnahmen der Regierung nicht an. Und diese massenhaften Tests und die Impfungen sind im Endeffekt natürlich nicht kostenlos, die zahlen wir als Steuerzahler, das kommt uns noch teurer zu stehen.

Bernhard Entner

Bad Aibling

Was ist der Grund für die Pandemieleugner, Lockdown-Verweigerer und Impfgegner, die bedrohliche Wirklichkeit einfach abzustreiten und sich geradezu fanatisch gegen sämtliche Rettungsmaßnahmen zu spreizen?

Was wollen sie damit bezwecken, wem wollen sie mit ihrer unfassbaren Realitätsverweigerung etwas beweisen? Ihre hochgradig paranoiden Fantastereien haben nichts mit Meinung zu tun, die abstrusen Hypothesen ihrer pseudowissenschaftlichen Wortführer nichts mit Aufklärung. Von diesen Quacksalbern ist nicht ein einziger seriös, nicht einer.

Warum werden diese Agitatoren in Talkshows eingeladen, wo sie ihre haltlosen Unsäglichkeiten ausbreiten dürfen, um die Menschen zu verunsichern, gegen die unvermeidlichen Gegenmaßnahmen aufzuhetzen und Angst vor der Schutzimpfung zu schüren?

Wie tief ist unsere Demokratie gesunken, dass sie der Vorspiegelung falscher Tatsachen mit verheerenden Folgen Raum gibt und damit fahrlässiger Körperverletzung, wenn nicht gar Tötung, die Legitimation erteilt? Sodass viele fehlgeleitete Menschen denken, für ihre Freiheit zu streiten und gegen Unterdrückung zu kämpfen, indem sie bei ihrem Kampf gegen Windmühlen buchstäblich über Leichen gehen.

Wann immer die Pandemie mittels Impfung bezwungen sein wird – einen anderen Weg gibt es nicht und bis dahin ist der Lockdown der einzige Weg, die kontinuierliche Mutation des Virus zu unterbinden, indem die Anzahl seiner Wirte reduziert wird. Das Rätsel der sogenannten „Querdenker“ mit ihrer exorbitanten Wahrnehmungsverschiebung wird mir ein solches bleiben. Vermutlich ist es wirklich eine Art von Verwirrungszustand infolge nicht zu bewältigender Angst, die sie die Schuld bei Menschen sprich „den Mächtigen“ ausmachen lässt.

Wolfgang Kronzucker

Neubeuern

Schon jetzt kann man vo raussagen, dass die Horror-Prognosen des RKI und einiger Wissenschaftler zur Entwicklung der dritten Corona-Welle nicht zutreffen werden. Die bundesweite Spitzeninzidenz der dritten Welle (169 am 26. April) liegt deutlich unter der Spitzeninzidenz der zweiten Welle (198 am 22. Dezember).

Die Zahl der Neuinfektionen und auch die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten sind rückläufig, obwohl die Impfungen noch immer größtenteils in Altersgruppen stattfinden, die mit der Verbreitung des Virus noch nie viel zu tun hatten. Wenn jetzt die Impfpriorisierung wegfällt, sollte das die Zahl der Neuinfektionen deutlich nach unten drücken. Ich bin da sehr zuversichtlich.

Aber ich glaube, es ist so, wie Herr Deutschländer in seinem Kommentar die Dinge sieht: Wir brauchen auch völlig unbürokratische und wirklich einfach anzunehmende Impfangebote. Andernfalls besteht die Gefahr, dass das Ziel einer schnellen Herdenimmunität nicht erreicht wird. Es wäre kontraproduktiv, wenn die Impfkampagne gerade an solchen Stadtbezirken und sozialen Milieus „abprallen“ würde, in denen sowohl die Zahl der Neuinfektionen als auch die Zahl schwerer und schwerster Verläufe auffällig hoch ist.

Sollte Ministerpräsident Söder wirklich Urheber der Idee des „Vor-dem-Supermarkt-Impfens“ sein, bekunde ich meinen Respekt. Noch ein paar so gute Ideen von ihm, und alle hierzulande sich herumtreibenden Coronaviren beschließen ihren sofortigen und endgültigen Rückzug aus Bayern. Einfach keine Chance gegen den Söder.

Ferdinand Wagner

Rosenheim

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