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Corona-Pandemie: Das Vertrauen in die Politik sinkt

Bundeskanzlerin Angela Merkel steht auch bei unseren Lesern mehr und mehr in der Kritik.
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Bundeskanzlerin Angela Merkel steht auch bei unseren Lesern mehr und mehr in der Kritik.

Zur Berichterstattung über die Corona-Pandemie (Politik-, Bayern-, Regional- und Lokalteil):

Man könnte mit den Fehlleistungen der deutschen Politik in dieser Krise leben oder großzügiger umgehen, wenn nicht alles von den Bürgern auszubaden wäre. So zu besichtigen unter anderem an den andauernden mittelalterlichen Lockdown-Schleifen.

2020 sollte die Idee einer kräftigen temporären Mehrwertsteuer-Senkung helfen. Außer dem Loch in der Staatskasse erinnert heute nur noch die steigende Inflation an diesen Flop. Alles was misslungen ist, versucht man durch neue Lockdowns zu kompensieren.

Diese sind immer noch hoch im Kurs, weil es an alternativen Ideen mangelt, und man glaubt, sich das finanziell leisten zu können. Sollte sich aber demnächst herausstellen, dass doch wieder gespart werden muss, kürzt man an den Ausgaben für die Bürger und fordert höhere Steuern und Abgaben. Bei den Gemeinden scheint das schon angekommen, wenn man liest, dass allerorten an den Parkgebühren geschraubt wird.

Die neueste, unausgegorene Idee waren die ausgelobten Oster-Ruhetage. Wie wäre es dagegen mit einem hübschen Total-Fahrverbot über Ostern. Noch so ein verstaubtes Mittel, aber wem es ernst ist um die Einschränkung der Mobilität, der kann solcher Verlockung nur schwer widerstehen. Damit werden endlich sowohl die schädlichen Ausflüge ins Umland als auch die hochgefährlichen Verwandtenbesuche eingedämmt. Und das CO2 bleibt auch noch im Tank. Wo bleibt da die Kreativität?

Norbert Vogel

Schechen

Seit Monaten verfolge ich die Leserbriefe in unserer Heimatzeitung zur Corona-Pandemie. Manche erzeugen verständnisloses Kopfschütteln, manche uneingeschränkte Zustimmung. Mehr oder weniger toleriere ich aber diese unterschiedlichsten Meinungen und Einstellungen. Meine momentane persönliche Stimmung: Wenn ich Frau van der Leyen, Frau Merkel oder Herrn Söder höre, steigt in mir ein immer größer werdendes Unbehagen hoch. Man könnte es auch als Wut bezeichnen. Bei Herrn Laschet beschleicht mich schiere Fassungslosigkeit, dass dieser Mann voraussichtlich im Herbst diesen Jahres unser Bundeskanzler sein wird.

Um es aus meiner Sicht auf den Punkt zu bringen: Israel, Großbritannien und die USA haben es bis dato realisiert, dass eine weitaus viel größere Anzahl ihrer Bevölkerung geimpft werden konnte als bei uns. Das diesbezügliche Unvermögen unserer Politiker „zwingt“ sie zwangsläufig zu immer restrektiveren Lockdown-Maßnahmen verbunden mit noch nicht oder schon absehbaren Schäden für Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft.

Im Herbst sind Bundestagswahlen! Die Partei rechts von der Union scharrt wohl schon mit den Hufen! Wehret den Anfängen! Ich war einmal sehr stolz auf dieses Land!

Bernhard Reischl

Bruckmühl

Getreu ihrer Politik seit 15 Jahren hat Angela Merkel in der Reaktion auf die Pandemie so ziemlich alles vergeigt, was zu vergeigen war. Aber was will man erwarten, wenn ein Haufen Blinder im dichten Nebel „auf Sicht fährt“? Die Kanzlerin, gern auch als „Racheengel Honeckers“ bezeichnet, beendet damit nicht nur ihre Amtszeit mit einem Fiasko, sondern fährt auch ihre Partei beziehungsweise die gesamte Union nachhaltig gegen die Wand. Mit Restspuren von Verantwortungsgefühl müsste sie sofort abdanken und die letzten sechs Monate der Legislaturperiode von einem kompetenten Nachfolger managen lassen.

Auch sollten sich Laschet und Söder nicht vorneweg bezüglich der Kanzlerkandidatur absprechen, sondern ihre Wahlkämpfe getrennt als potenzielle Kanzlerkandidaten für ihre jeweilige Partei führen. Wenn im September dann die Zahlen auf dem Tisch liegen, können die beiden dies immer noch im Rahmen der Koalitionsverhandlungen entscheiden – falls die Union nicht dank des dilettantischen merkelschen Führungsstils in der Opposition landet.

Jakob Gerhard

Rohrdorf

Herzliches Vergelt‘s Gott an unsere Ur-, Groß-, Eltern und alle, die unseren Sozialstaat (bis auf die unrühmliche Zeit von 1933 – 1945) zu dem Land gemacht haben, in dem wir uns bis heute wohlfühlen durften.

Was mich und wahrscheinlich viele meiner Mitbürger beängstigt, ist die Unfähigkeit unserer Volksvertreter, die in einer schwierigen Situation für alle die stümperhaftesten Entscheidungen treffen, da sie keine Strategie erkennen lassen (oder wollen), uns in dieser Pandemie in ein verträgliches und für alle zu ertragendes Normalleben zurückzuführen.

Warum werden von überforderten Ministern fade Ausreden dem (vermeintlich) dummen Wahlvolk vorgegaukelt, anstatt dazu zu stehen: „Ich bin nicht für diese Aufgabe geeignet und ziehe die Konsequenzen?“

Ob die Mautsituation (seit drei CSU-Ministern), das Gesundheitschaos oder die miserable Führung des europäischen Parlaments: Unsere Politiker sind nicht befähigt, die Belange unseres Volkes verantwortungswürdig zu vertreten.

Ich hoffe, dass das zum „Wahlvieh“ herabgestufte Volk die Konsequenzen bei den anstehenden Wahlen die Kandidaten spüren lassen wird. Nebenbei bemerkt: Die Raffgier einzelner Abgeordneter, aus der bedrohlichen Pandemielage für die Allgemeinheit persönlichen Vorteil zu ziehen (Maskenaffäre mit Provisionszuwendungen in schwindelerregender Höhe) ist für Normalbürger, wie ich mich sehe, nicht durch den Rücktritt aus der jeweiligen Fraktion abgetan! Diese „Herrschaften“ haben in unverschämter Art und Weise ihre Wähler betrogen und gehören aus dem jeweiligen Abgeordnetenhaus unehrenhaft entfernt, da sie sonst auch noch die Bezüge für ehemalige „Volksvertreter“ einstreichen dürfen.

Wieland Mäutner

Rosenheim

Seit Monaten verfolge ich seitenweise Leserbriefe in meiner Chiemgau-Zeitung zur Pandemie. Am Anfang mit großem Interesse, das allerdings im Lauf der Zeit nachlässt. Jetzt erinnere ich mich beim Lesen an einen Ausspruch einer meiner Chefs in nicht endenden Besprechungen: Eigentlich ist alles gesagt, aber noch nicht von jedem.

Herbert Häger

Schleching

Die Kritik an den Corona-Maßnahmen und dem Ruhetagsdesaster muss man vor dem Hintergrund der Verhältnismäßigkeit sehen. Ist die Kritik an unseren Politikern wirklich gerechtfertigt? Zum Vergleich: Als Donald Trump zum Präsidenten der USA gewählt wurde, war das nicht so ungewöhnlich, wie zunächst gedacht. In einer Demokratie wählt das Volk. So wie es ist, so wie sein Charakter ist, so wie die Mehrheit ist und denkt (halt schlicht und einfach) war Donald Trump in seiner Person nichts anders als das Spiegelbild der Mehrheit der US-amerikanischen Gesellschaft.

Wie ist es bei uns? Wir kritisieren unsere Politiker, weil wir eine andere Erwartungshaltung haben. Ist das gerechtfertigt? Nein, denn ein Volk, welches den Hauptstadtflughafen erst nach 14-jähriger Bauzeit eröffnen kann; wo der Bau der S-Bahn (S7 nach Geretsried) mehr als 20 Jahre dauert; bei einem Volk, was nicht der Lage ist, seine Infrastruktur (ÖNPV, Strom, Internet, Wasserversorgung (Qualität), Straßenbrücken) bedarfsgerecht anzubieten oder in Ordnung zu halten; wo der Mittelstand eklatant vernachlässigt wird gegenüber den Großunternehmen in der Förderung/den Hilfsmaßnahmen; wo Schüler mehrheitlich nach einem Studium streben anstatt einer Lehre; wo anderseits Lehrlinge nicht die Mindestanforderungen an Mathematik und Sprache erfüllen; wo es möglich ist, dass der Materialbedarf für den Bodenbelag einer simplen Skateranlage falsch berechnet wird: Bei so einem Volk stimmt etwas nicht.

Unsere Politiker repräsentieren uns. Daher fassen wir uns an die eigene Nase. Was ist los mit Deutschland? Was ist verloren gegangen von dem, worauf wir so stolz waren? Nur mit dem Finger auf die Politiker zu zeigen, ist zu einfach. Wir sind das Volk.

Reinhard Deutsch

Bruckmühl

Der Inzidenzwert wird in unsinniger Weise definiert und verwendet! In Corona-Zeiten werden politische Entscheidungen vom Sieben-Tages-Inzidenzwert abhängig gemacht. Ich behaupte, die häufig genannte Definition und deren Verwendung sind statistisch unsinnig.

Wir nehmen als vereinfachtes Beispiel an: In einem Land gibt es die Krankheit XYZ und zwei Prozent der Einwohner sind erkrankt. Wir haben einen Test, der XYZ zuverlässig testet. Nun wird getestet: Wenn wir 1000 Menschen testen, dann haben wir wahrscheinlich 20 positive Testergebnisse. Wenn wir 2000 Menschen testen, dann haben wir wahrscheinlich 40 positive Testergebnisse. Wenn wir 100 000 Menschen testen, dann haben wir wahrscheinlich 2000 positive Testergebnisse.

In jedem Fall hängt die Anzahl der positiven Testergebnisse von der Anzahl der Tests ab. Und je mehr Tests gemacht werden, umso höher werden die positiven Ergebnisse – ohne dass sich dadurch die Anzahl der Erkrankten verändert. Die Corona-Inzidenz wird in den Medien als „die siebentägige Summe der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner“ verwendet – ohne die Anzahl der stattgefundenen Tests zu berücksichtigen. Wenn also nun mehr getestet wird, dann steigt die Corona-Inzidenz und es sagt nichts darüber aus, ob die Krankheit prozentual steigt oder sinkt.

Können wir das verstehen? Können unsere Politiker das verstehen? Die Virologen, die Wissenschaftler, die Journalisten, die Redakteure und Chefredakteure, die Experten, die unsere Politiker beraten? Oder kann mir jemand erklären, dass ich mich täusche?

Dr. Heidemarie Aly

Mühldorf

Was bedeutet die Osterbotschaft für die Menschen 2021? Wenn ich schon als Christin darauf eine Antwort suche und dabei meine Mitmenschen und mich dabei in der jetzigen, schon seit einem Jahr langen systematisch herbeigeführten und suggestiven Angststarre beobachte, dann empfinde ich viele unterschiedliche ernste Sorgen!

Eine selten mutige und ermunternde Rede berührte mich auf „Youtube“ von Pfarrer Hans-Jörg Karrenbrock aus Schwaz. Sein Titel: Wir sind keine dummen Schafe! Und wenn wir sagen, es ist vorbei, dann ist es vorbei!

Ostern ist Aufstehen, neu werden, das Leben, die Freude, die Beziehungen und die Nähe wieder spüren! Seine natürliche menschliche Integrität und seine göttliche, unantastbare Würde in der individuellen Freiheit und Eigenverantwortung zu leben!

Schluss mit der Sklaverei und Entmündigung durch die fraglichen und schädlichen Masken! Schluss mit den fehlerhaften Massentests, die uns falsche Zahlen spiegeln! Es ist so, dass 50 positiv getesteten (nicht einmal kranken) Menschen 99 950 Gesunde gegenüber stehen! Und die sollen sich einem hochproblematischen Feldversuch mit Massenimpfungen aussetzen, von dem man nur weiß, was er jetzt schon für Schäden angerichtet hat? Unverantwortlich! Es reicht! So nicht mehr! Ostern ist die Botschaft der Unantastbarkeit des Lebens und des Mutes für Freiheit und Würde nach dem göttlichen Plan.

Marianne Roider

Rosenenheim

Was sich unsere politischen Entscheidungsträger in Sachen Pandemiemanagement und vor allem soziale Perspektive leisten – im Vergleich zu anderen Ländern – macht für mich immer offensichtlicher, dass wir von Dilettanten und absolut mittelmäßigen Parteikarrieristen regiert werden, die vom normalen Leben keinerlei Ahnung mehr haben. Es tut schon fast körperlich weh, sich in einen Wirt oder Hotelier hineinzuversetzen, dem seit fünf Monaten mit dem immer gleichen Verweis auf irgendwelche Inzidenzen (die mal so, mal so sind, je nach Gusto) bei nichtfunktionierenden Ausgleichszahlungen ein Berufsverbot auferlegt wurde, von den übrigen Einzelhändlern ganz zu schweigen.

Dass nach mittlerweile einem Jahr Pandemie das Herunterfahren des kompletten gesellschaftlichen Lebens, die einzige Antwort der Politik auf das Geschehen ist, ist an Armseligkeit nicht mehr zu überbieten. Wir müssen nur nach Großbritannien, Israel oder USA blicken – in dem Club könnten wir auch sein, wenn nicht zaudernde Unfähige für uns die Impfstoffbeschaffung übernommen hätten.

Wenn nicht die letzten Jahre vorher schon, haben zumindest die letzten zwölf Monate eines deutlich gemacht: Die Politikergeneration auf bundespolitischer Ebene um Merkel und Konsorten (parteiübergreifend) ist müde und offenbar den Herausforderungen unserer Zeit nicht mehr gewachsen. Wenn sich irgendwann der Nebel der Pandemie gelichtet haben wird und wir das volle Ausmaß der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Schäden erblicken können, sollte jedem klar sein, dass nicht das Virus, sondern unsere politische Elite dafür verantwortlich ist. Ich freue mich auf die Bundestagswahl, da gibt´s hoffentlich die adäquate Antwort des Wählers.

Markus Liegl

Babensham

Jetzt setzt die Kanzlerin den Corona-Maßnahmen die Krone auf. Die Sache mit den Osterruhetagen kann und will ich nicht als handwerklichen Fehler abtun. An Peinlichkeit nicht zu übertreffen ist meines Erachtens die Tatsache, dass sich in einer Runde (MPK) von 17 Politikern nicht einer findet, der sein Veto einlegt und sich entsprechend Gehör verschaffen kann.

Die andere Sache ist die, dass seit ziemlich genau einem Jahr an den Bundes- und Länderparlamenten in diktatorischer Art und Weise mit Regierungserklärungen vorbeiregiert wird. Die über das Grundgesetz garantierten Rechte werden in mehr oder weniger regelmäßigem Turnus außer Kraft gesetzt – dies allerdings meistens auf maximal vier Wochen befristet, weil eine längere Dauer nicht zulässig ist. Jetzt widersetzen sich einige Ministerpräsidenten den Kanzleranweisungen, weshalb sich Frau Merkel auf die Legislative besinnt, um die Störenfriede wieder auf Linie zu bringen. Frau Merkel wollte zwar nicht die Vertrauensfrage stellen, erpresst aber jetzt auf anderem Wege.

Das Bundesverfassungsgericht sollte prüfen, ob die mit planmäßiger Regelmäßigkeit getroffene Maßnahme „Lockdown“ noch verhältnismäßig und angemessen ist. Das Grundgesetz wird hier zu einer Farce herabgewürdigt und das darf nicht sein! Ich bin kein Corona-Leugner und finde die Anzahl von rund 75 000 Corona-Toten in Deutschland schrecklich. Noch schlimmer ist es allerdings, dass eine gewisse Anzahl von Totes opfern den in Brüssel und Berlin begangenen Fehlern geschuldet sind. Dies bleibt ungeahndet!

Franz Aigner

Raubling

Seit gut einem Jahr behandeln unsere Ministerpräsidenten (nicht die Regierung!) die Bevölkerung wie kleine Kinder, die trotzig und unvernünftig reagieren, die von nichts eine Ahnung haben und denen man nichts zutrauen darf. Aus Sorge um die Volksgesundheit meint die Politik derzeit keine andere Wahl zu haben (und wiederholt das auch mantraartig), zur vermeintlichen Sicherheit der Bevölkerung alles zuzusperren. Die dritte Welle jetzt: ganz schlimm, heißt es. Und danach: Corona-Dauerwelle?

Für jede Maßnahme dienen die Inzidenzzahlen als Rechtfertigung. Die Frage muss aber erlaubt sein: Welchen Anteil haben denn positive Testergebnisse der gerade millionenfach durchgeführten Tests an der rasanten Zunahme der Inzidenzwerte? Wären diese ohne Testung nicht wesentlich niedriger, nach der Logik: Fieber kommt von Messen ?

Warum handeln unsere Ministerpräsidenten nicht mal wie geduldige Eltern trotziger Kinder und sagen: Na gut, ihr wollt es ja nicht anders, ihr kennt doch das Risiko, aber machen wir vorübergehend mal Schluss mit dem Lockdown, vielleicht für vier Wochen. Ihr werdet dann schon sehen, was passiert! Dann ist wieder alles beim Alten, aber noch schlimmer. Was aber wäre, wenn nichts oder nur wenig passiert? Experten wären Lügen gestraft und in Talkshows sähe man endlich neue Gesichter.

Oder warum nicht mal einen „SlowDown“ mit geöffneten Geschäften und Lokalen verordnen, mit konsequenter Maskenpflicht und Abstandsregeln? Wir alle haben das mittlerweile verinnerlicht und niemand wird sich dagegen sträuben. Wirklich niemand? Es wird sicher eine Gruppe geben, die immer gegen alles ist. Aber wir können sicher sein: König Markus kommt auch mit solch aufsässigen Kindern zurecht.

Konrad Bauersachs

Rosenheim

Ein Weckruf geht an uns alle, die wir in einen komaähnlichen politischen Dämmerzustand versetzt waren, uns nun durch gewisse Paukenschläge der jüngeren Vergangenheit aus unserer Komfortzone gerissen sehen und feststellen dürfen, dass der Begriff Demokratie nicht heißt abzusahnen, wo es nur geht, sondern tatsächlich Werte beinhaltet: Einsatz, Verantwortung und Treue für die Gemeinschaft.

Nicht nur die Protagonisten unseres Krisenmanagements in Politik und Gesellschaft sind so angehalten in ihrem Handeln Polarisierungen der Angst und Furcht einerseits und der Selbstgefälligkeit andererseits zu vermeiden, sondern auch an jeder und jedem von uns liegt es, im Gegenzug gelassen eine Geborgenheit zu verschenken, die zudem im Befolgen der nötigen Schritte nicht nachlässt.

Sympathie und Empathie (Einfühlungsvermögen) heißen die Gebote der Stunde, gepaart mit Know-how. „Was den großen Ring bewohnet, huldige der Sympathie! Zu den Sternen leitet sie, wo der Unbekannte thronet.“ Friedrich Schiller, Ode „An die Freude“. Vermutlich bricht dann das Osterlicht durch die Nebelwand der Beschränktheit, Schuldzuweisung und Arroganz und ein Hauch von Auferstehung aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit wird deutlich.

Hans-Jürgen Langer

Rosenheim

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