Corona-Maßnahmen: Verständnis und Kritik

Wie aussagekräftig und zuverlässig sind die Corana-Tests? Das ist nur eine von vielen Fragen, die unsere Leser in der Pandemie beschäftigen.
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Wie aussagekräftig und zuverlässig sind die Corana-Tests? Das ist nur eine von vielen Fragen, die unsere Leser in der Pandemie beschäftigen.

Zur Berichterstattung über die Corona-Pandemie:. Es war ein Irrtum von mir zu glauben, dass hauptsächlich CSU-Politiker in puncto Lockdown mit Folter- und Kriegsmethoden vorgehen wollen.

So zum Beispiel der Berchtesgadener Landrat Bernhard Kern, der bei ungehorsamen Bürgern „die Daumenschrauben anziehen“ und Ministerin Michaela Kaniber, die einen „großen Schuss vor den Bug“ verpassen will. Ausgerechnet der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, der seit Beginn der Pandemie durch sämtliche Talkshows tingelt und damit vermutlich nicht schlecht verdient, hat mit seiner Forderung nach Kontrollen in Wohnungen den Vogel abgeschossen. Das Stimmvieh muss zurück in den Stall und lückenlos überwacht werden. Da kann man nur noch das alte Sprichwort zitieren: „Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber.“

Uli Bauer

Prien

Journalisten sollten verschiedene Standpunkte veröffentlichen, um eine geeignete Grundlage für einen ernsthaften Diskurs in der Gesellschaft bieten zu können. Meiner Meinung nach sollte das heißen, wenn die Zahlen der positiven PCR-Tests veröffentlicht werden, sollte gleichzeitig auch beschrieben werden, wie diese positiven Ergebnisse zustande kommen. Es wäre zudem sehr interessant, ob und wenn ja welche Standards es in deutschen Laboren für die Sequenz der Testungen gibt. Hier wäre es die Aufgabe von Journalisten, dies zu recherchieren und kritisch zu hinterfragen.

Ich denke, das ist eine Information, die vor dem Hintergrund eines erneuten Lockdown und des daraus resultierenden Schadens der Bevölkerung nicht vorenthalten werden sollte!

Auch die Sichtweise anderer hochrangiger Wissenschaftler, die die GBD oder auch das Positionspapier der KBV unterzeichnet haben, sollte in den Medien erwähnt werden, um mehrere Sichtweisen darzustellen und den Menschen zu erlauben, sich selbst eine Meinung daraus zu bilden.

Patricia Desaever

Rosenheim

Die Politik läuft mit ihren rechtswidrigen Anordnungen völlig aus dem Ruder. Es wäre begrüßenswert, wenn die Staatsdiener sich inhaltlich einmal mit der Kritik an der Coronapolitik auseinandersetzen würden, anstatt die Kritiker ständig als Verschwörungstheoretiker zu diskreditieren.

Man kann nicht von Neuinfektionen sprechen, sondern von Positiv-Getesteten. Wobei es keine wirkliche Aussage ist, weil der Test völlig ungeeignet ist und die meisten Tests falsch positiv sind. Die Regierung droht ständig mit der Intensivstation und schürt weiterhin Angst, um sich die Bevölkerung gefügig zu machen. Der verursachte wirtschaftliche Schaden, insbesondere für die kleinen und mittelständigen Betriebe ist enorm, er wird zu einer Verarmung des Alltags führen. Das Versprechen für finanziellen Ausgleich zu sorgen ist lächerlich. Mit welchem Geld? Zur Zeit sind wir Marionetten der Regierung, die sogar erlaubt, ohne Durchsuchungsbefehl in die Wohnungen einzudringen. Der Finanzexperte Ernst Wolff hat einleuchtend erklärt, warum das Coronavirus als Sündenbock herhalten muss.

Karin Hollfoth

Obing

Die Corona-App ist ein sehr teurer, in der Praxis unwirksamer Rohrkrepierer. Milliarden für Großkonzerne und das Kurzarbeitergeld, während Hunderttausenden Solo-Selbstständigen nicht einmal die Krankenversicherung erstattet wird. Das völlig unerwartete Ende der Sommerferien mit bayerischem Testdesaster und einem Schulbeginn ohne Konzept. Die Senkung der Mehrwertsteuer ist weitgehend wirkungslos. Die meteorologische Sensation, dass auf den Sommer der Herbst folgt – und die Bürger die Frechheit besitzen, bei zehn Grad sich vermehrt drinnen aufzuhalten. Nach Wochen sind nicht einmal sechs Prozent der veranschlagten Überbrückungshilfe ausbezahlt, weil Künstler oder Restaurantbesitzer scheinbar eh im Geld schwimmen.

Gute Hygiene-Konzepte von Theatern, Kinos oder Hotels werden ignoriert; stattdessen gibt es wieder ein Berufsverbot und selbst nach einer Woche keine genauen Modalitäten, wann was als Hilfe ausbezahlt wird. Bayern zählt stets bei Infizierten, Todesfällen und aktuell den geschlossenen Schulen zu den schlechtesten Bundesländern; aber ohne demokratischen Prozess werden vom Musterschüler Söder noch härtere Maßnahmen verordnet.

Erst wurde die Politik des Aussitzens von Helmuth Kohl perfektioniert. Jetzt herrscht kopfloses Agieren mit gefühlt täglich 63 neuen Vorschriften. Ein jedes Unternehmen entwickelt einen Plan B für alternative Szenarien. Die Politik jedoch hat seit Ostern keine erkennbare Strategie – außer Milliarden über Milliarden im nächsten Lockdown zu verpulvern. Und die Bürger mit Angst und Panikmache mundtot zu machen sowie mit dem nicht vorhandenen Allheilmittel Impfstoff das Ende fast aller Corona-Probleme zu versprechen.

Markus Pfaffelhuber

Rosenheim

Zwei Fragen: Laut LMU München hat die Langzeitstudie ergeben, dass viermal mehr Menschen in München infiziert waren, als positiv getestet wurden. Was heißt das nun? Laut LMU zeigen circa drei Prozent der Schnelltests fälschlicherweise ein positives Ergebnis. Wie wird das eigentlich in den Statistiken erfasst?

Es wird nicht die Zahl der Intensivbetten gemeldet, in denen ein Corona-Patient beatmet wird, sondern die Anzahl der Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit, in denen ein Coronapatient liegt. Diese Fragen und noch viele viele mehr könnten sich Journalisten stellen. Es erscheint mir aber so, dass sich immer mehr Menschen dieser Zunft im „Fox-News-Modus“ befinden. Eine löbliche Ausnahme bildet das Bayerische Fernsehen. Dass ich das einmal schreiben werde, hätte ich auch nicht gedacht!

Anton Grimmeisen

Bernau

Für festgestellt Neuinfektionen müssen zwei Tests vorliegen. Vorher negativ, später positiv. Nur innerhalb dieses Zeitraums kann eine bewiesene Neuinfektion liegen. Es ist kaum anzunehmen, dass die sogenannten Neuinfizierten einen negativen Ersttest vorweisen können oder danach befragt wurden. Bei den veröffentlichten Zahlen handelt es sich daher um Bestands-/ oder Altinfektionen, die durch vermehrte Tests gefunden wurden.

Wolfgang Reimann

Neubeuern

Wenn ich wöchentlich die Leserbriefe der Coronaleugner und Lockdownverweigerer lese, stelle ich mir die Frage ob es in unserer Gesellschaft „Denksperren“ gibt? Meinungsfreiheit ist ja schön und gut, ich nehme sie mir ja auch heraus, aber warum denken diese Leute nicht mal ihre Forderungen zu Ende? Da wird unter anderem beklagt, dass kein Infizierter aus Kulturveranstaltungen bekannt ist. Gleichzeitig sind unsere Gesundheitsbehörden fast nicht mehr in der Lage Infektionsketten nachzuverfolgen. Mehr Veranstaltungen heißt mehr Überprüfungsbedarf.

Oder die Frage, warum die Politik noch keinen Impfstoffe frei gibt. Ich möchte nicht geimpft werden mit einem Medikament, das nicht richtig getestet wurde (siehe die Folgen von Contergan). Oder die Forderung nach dem Einbau von Lüftungsanlagen in Klassenzimmern: Woher sollen so schnell die Anlagen und vor allem die Handwerker herkommen, und die Finanzierung? Man hätte natürlich auch die Soforthilfen dafür kürzen können, aber dann wird ja wieder geklagt, dass man persönlich nicht genug abbekommt. Warum wurde im Sommer nicht das Personal im Gesundheitswesen aufgestockt? Das liegt wohl einfach daran, dass Personal nicht auf Bäumen wächst, sondern mehrere Jahre an Ausbildung benötigt. Ich möchte im Notfall nicht von einem Laien behandelt werden!

Diese Frage-Und-Antwortliste könnte noch ewig so weiter gehen. Das Coronavirus ist weltweit verbreitet. „Alle“ Länder, egal welches politische System, machen Lockdown. Jedes politische System lebt ausschließlich von den Steuereinnahmen, die seine Wirtschaft abwirft. Da ist es doch mehr als unlogisch ohne Not seine Wirtschaft herunterzufahren und sich damit selber das Wasser abzugraben. Corona wird uns noch mindestens zwei bis vier Jahre beschäftigen.

Hartmuth Lang

Waldkraiburg

Wenn man sich die ganzen Beiträge zu Corona anschaut, kann man als normal denkender Mensch, der sich an alle Regeln hält, nur noch den Kopf schütteln. Was fällt unseren Politikern noch alles ein, die Menschen zu bevormunden? Ein freies Land? Da kann man nur lachen.

Datenschutzgrundverordnung? Der größte Blödsinn der letzten Jahre: nur Aufwand, nur Kosten, keinen interessiert es. Daten werden gesammelt in Hülle und fülle, der gläserne Mensch, weltweit. Unsere älteren Mitmenschen bleiben auf der Strecke: online hier, online dort, nicht jeder kennt sich damit aus, nicht jeder hat Menschen an seiner Seite, die ihn oder sie unterstützen. Unglaublich, wie unsere Minister das Land regieren: ohne Bundestag, ohne Debatte, jeden Tag am Morgen ein neuer Irrsinn.

Dass man aber den Sommer auf Seiten der Regierung komplett verschlafen hat, davon wird nicht geredet. Im Sommer wurden private Feiern und Feiern auf öffentlichen Plätzen nicht bis kaum kontrolliert, man ließ alles laufen. Jetzt ist es zu spät. Daumenschrauben anziehen? Wir sind Menschen und kein Vieh.

Unsere Regierung spricht immer von Risikogebieten außerhalb Deutschlands. Wir sind genauso Risikogebiet. Warum gibt es nicht längst flächendeckende Antigentests für alle? Wir leben in einer Verordnungswüste, die kaum einer mehr versteht. Die Folge: keine Akzeptanz. Und zuletzt die Frage: Wer soll all diese Milliarden, die da locker flockig zur Beruhigung der Gemüter in den Raum gestellt werden, zurückzahlen? Wer? Wann? Wie?

Josef Schlosser

Rosenheim

Jeder, der sich auch nur ein wenig mit dem Thema Corona beschäftigt weiß, dass Schutzmasken bei Grundschülern im Unterricht nichts bringen. Nein, sie schaden eher als sie nützen, vor allem psychisch.

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter beklagt auch: „Noch am Freitagabend habe man mit der Staatsregierung auf höchster Ebene einen Kompromiss vereinbart, der dann am Sonntagabend aufgekündigt worden sei, ohne dass sich die Faktenlage geändert hätte.“ Da fragt man sich, wer hier wieder mal das Sagen hat? Frei nach Horst Seehofer: „Diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden. Und diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt.“

Harald Lohner

Töging

Für unsere Politiker ist nicht die Freiheitsberaubung durch die Coronamaßnahmen das Problem, sondern die fehlende gesetzliche Grundlage, heißt es im OVB. Doch das soll jetzt mit einer Gesetzesnovelle gründlich bereinigt werden. Die Hürden für die Ausrufung eines Notstandes sind so niedrig angesetzt, dass schon ein normaler Krankenhausbesuch oder die Anwesenheit des Vaters bei einer Geburt in Zukunft die Ausnahme sein wird. Jetzt kommt noch der nette Vorschlag des baden-württembergischen CDU-Innenministers Strobl, Quarantäneverweigerer zwangsweise in geschlossene Krankenhäuser einzuweisen. Hoffentlich kommt jetzt unser Herr Söder nicht auf die Idee, in der Nähe von München unter der Aufsicht der Staatsregierung, auf die Schnelle ein geschlossenes Containerkrankenhausdorf aufstellen zu lassen! Als Abschreckung, wie von Strobl angeregt, würde das gewiss gut dienen.

Spinnt man die Gedanken weiter denkt man nur noch: Gehts noch: Hatten wir das nicht schon mal in ähnlicher Weise? Und wer gebietet dem endlich Einhalt? Eine Partei, die sich von solchen Vorschlägen nicht sofort distanziert, muss sich den Vorwurf des Rechtsradikalismus gefallen lassen!

Hans Aicher

Halfing

Wie zu erwarten, fällt der Bundesregierung und den Länder-Ministerpräsidenten zur Bekämpfung der Corona-Krise nur ein, hunderte Milliarden Euro mit der Gießkanne unter das Volk zu bringen: Jeder, der schreit „Ich will auch was haben“, wird großzügig bedacht. Spätere Rückzahlung? Kein Politiker fragt vorher nach: „Was hast Du für Dein Land getan?“ (JFK). Allein an Geldvermögen horten die Deutschen über neun Billionen Euro – ohne Immobilien, Fabriken, Auslandsvermögen. Von diesen 9000 Milliarden sollte das Finanzamt diejenigen üppig zur Kasse bitten, die es auch üppig haben! Diese Gesellschaft leistet sich Personen, die pro Tag 3,3 Millionen Euro reicher werden – ohne jede eigene Leistung. Von den Kirchen mit hunderten Milliarden Euro an steuerfreiem Immobilienvermögen ganz zu schweigen. Solange die Parteien solche Zustände dulden und breite Wählerschichten vor Wahlen mit Geld kaufen, kann von einer gerechten Demokratie natürlich keine Rede sein.

Matthias Fuchs

Waldkraiburg

Seitens der deutschen Politik wird nur noch Pfusch abgeliefert, zum Beispiel der von Frau Lambrecht eingereichte Gesetzentwurf in ausschließlich weiblicher Form: dümmer geht nimmer. Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz: Noch nie gelesen? Oder die überwuchernden Corona-Hilfen, die alle bekamen, die sie nicht brauchten – unter anderem die Lufthansa. Nur die Bedürftigen, wie Kleinunternehmer, Künstler und seit Monaten „faktisch weggesperrte“ Rentner (Risikogruppe) und Behinderte schauen in die Röhre.

Warum wurde nicht vor einem Monat die Grenze komplett dicht gemacht und verhindert, dass rücksichtslos-egomane Urlauber aus dem Ausland Viren einschleppen? Nun darf das ganze Volk wieder unter Lockdown leiden. Es reicht jetzt mit der hirnlosen Politik und den salbungsvollen Reden von Frau Merkel und Herrn Söder. Wo kommen denn die massenweisen Viren jetzt plötzlich her, die sich jetzt in kürzester Zeit über ganz Europa ergießen?

Rainer Hellwig

Raubling

Corona als Aufhänger für die Einschränkungen bei den Bürgern. Nur durch die ausgesprochene Pandemie kann die Regierung das Land umgestalten. Keine Kontakte, keine Ausgänge, keine Kultur, kein Spaß. Alles geschlossen. Anscheinend ist das Virus nur in der Freizeit aktiv, beim Schuften sind wir jedoch immun. Grundrechte werden außer Kraft gesetzt.

Die sogenannte Pandemie, die ich verstehen würde, wäre wenn täglich 10 000 Menschen an dem Virus sterben würden. Bei den mehr als 20 000 Toten in den Kliniken, die durch Krankenhaus-Viren versterben, oder bei der Influenza, die jedes Jahr auch über 20 000 Tote fordert, da spricht man nicht von einer Pandemie. Die Menschen werden durch die tägliche Berichterstattung im Radio und im Fernsehen auf allen Kanälen über das Virus in Angst und Schrecken versetzt, es ist wie eine Gehirnwäsche. Die Kanzlerin sagt: „Leute bleibt zuhause“. Und prompt sind die Gaststätten leer, obwohl diese die Hygiene bestens einhalten. Ein Mensch ohne Maske wird jetzt schon als Schuldiger und sogar als Krimineller betrachtet.

Die Zahlen des RKI sind am besten so erklärt: Man stelle sich vor, 83 Millionen Menschen sind 83 Kilometer Autobahn. Die Infizierten und noch nicht Erkrankten sind mit 15 000 beziffert, das sind genau 5,5 Zentimeter. Frage: Würde man dann die gesamte Autobahn sperren wegen der defekten 5,5 Zentimeter? Ich hoffe, dass die Bürger sich das nicht gefallen lassen und für ihre Grundrechte eintreten. Es kann nicht sein, dass unser Land sozial und der Mittelstand bewusst zerstört wird. Ist das so gewollt?

Halina Böhm

Rosenheim

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