Corona-Maßnahmen zu strikt oder zu lasch?

Das Thema Corona-Impfpflicht sorgt bei den OVB-Lesern weiter für Diskussionen. Gleichzeitig wird darüber spekuliert, ob es in Bayern nicht härtere Maßnahmen hätte geben müssen.
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Das Thema Corona-Impfpflicht sorgt bei den OVB-Lesern weiter für Diskussionen. Gleichzeitig wird darüber spekuliert, ob es in Bayern nicht härtere Maßnahmen hätte geben müssen.

Zur Berichterstattung über die Corona-Pandemie, Impfpflicht und Webasto (Politik/Bayern):

Die Politik ist eifrig bemüht, bestimmte Impfstoffhersteller gegen das Coronavirus zu fördern. Trotz weitgehend rückläufiger Zahlen wird unvermindert die Angst vor Corona geschürt und von allen Seiten auf die kommende „Zweite Welle“ hingewiesen – stets mit der einzigen Aussicht auf das Ende des Schreckens mittels Impfung.

Die Impfstoffe sollen vergleichsweise schnell in wenigen Monaten am Markt sein, dabei helfen auch politische Rahmenbedingungen. Alle Regeln, die bislang die Sicherheit von Impfstoffen einigermaßen gewährleisteten – soweit man angesichts von Inhaltsstoffen wie Quecksilber, Fötengewebe, Formaldehyd – überhaupt von sicheren Impfstoffen sprechen kann – werden schlicht ausgehebelt. Die Deklarierung von Gefahren und Nebenwirkungen werden unterschlagen.

Die EU hat nun die Regeln für die Tests an Impfstoffen gegen das Coronavirus gelockert. Soweit Covid-19-Arzneimittel mit genetisch veränderten Organismen getestet werden, benötigen diese keine Umweltverträglichkeitsprüfung. Dies gilt auch für den Einsatz noch nicht genehmigter Covid-19-Arzneimittel mit genetisch veränderten Organismen.

Viele anerkannte Ärzte warnen jedoch eindringlich davor, dass bei der geplanten Gen-Impfung gegen Covid-19 eventuell auftretende unerwünschte Nebenwirkungen im Gegensatz zu den bisherigen Impfnebenwirkungen nicht mehr rückgängig gemacht werden können, weil sie die Erb information in jeder Zelle dauerhaft verändern, wodurch der Geimpfte etwaige „Fehler“ auch an alle folgenden Generationen weitergeben kann. In Anbetracht dessen darf die Impfung absolut nur eine freiwillige Entscheidung jedes Einzelnen sein, ein Zwang über die Hintertür des Immunitätsausweises oder aus beruflichen Gründen, wie schon von mancher Seite eingefordert, ist strikt abzulehnen.

Lisa Heiß

Haag

Die Webasto-Berichterstattung unter der Überschrift „Wir haben alles richtig gemacht“ ist ein unglaubliches Beispiel für Schönfärberei. Corona begann in China bekanntlich schon im Dezember. Im Januar gab es bei uns bereits eine umfassende Berichterstattung über die verheerenden Ausmaße in China. Trotzdem ließ das Management vom Webasto Ende Januar eine Chinesin aus dem betroffenen Gebiet nach München einfliegen. Ein Unternehmen, das in dem Gebiet große Niederlassungen hat, war natürlich bestens – hoffentlich besser als die Bild-Zeitung – über die Problematik und mögliche Folgen informiert. Unternehmen, die im Ausland tätig sind, sollen in Zukunft an diesem Beispiel lernen, rechtzeitig Verantwortung zu übernehmen.

Auch Ministerpräsident Markus Söder, der sich als der größte Corona-Killer aufspielt und die Kanzler-Fähigkeit davon abhängig macht, hat damals nichts gelernt, obwohl der Webasto-Fall im Januar vor seiner Nase geschah. Er hätte die Einreise von Chinesen sofort stoppen müssen und anschließend auch für andere Länder, in denen Corona schon im Anmarsch war, Einreisestopps verhängen müssen. Stattdessen drückte er – trotz Warnungen – die Kommunalwahlen durch, die als großer Beschleuniger wirkten – darüber darf heute niemand reden. Dank Söder war Bayern lange Zeit deutscher Corona-Meister! Die wirtschaftlichen Milliarden-Schäden, das Schul-Chaos und Tausende Tote wären bei konsequentem Handeln vermeidbar gewesen – nicht erst Mitte März, als das Kind in den Brunnen gefallen war.

Martin Cretnik

Prien

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