Corona-Impfung: Zweifel und Hoffnung

Rettender Impfstoff? Die Debatte darüber, wie und in welchem Maß die Massenimpfung ablaufen soll, ist unter unseren Lesern in vollem Gange.
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Rettender Impfstoff? Die Debatte darüber, wie und in welchem Maß die Massenimpfung ablaufen soll, ist unter unseren Lesern in vollem Gange.

Zur Berichterstattung über die Corona-Impfung (Politik/Regionalteil/Lokalteil):

Ein Pieks und viele Privilegien, schütze dich und andere: Das ist das gängige Bild, das derzeit von den Medien zum Thema Covid-Impfung publiziert wird. Aber gerade jetzt wäre ehrliche, sachliche Pressearbeit so wichtig. Fakt ist: Nach Aussagen des RKI, der ständigen deutschen Impfkommission oder der bisher umfangreichsten Studie von Peiris/Leung werden auch geimpfte Personen weiter ansteckend sein. Es sei allenfalls mit einer leichten Reduktion der Viruslast zu rechnen.

Man schützt also im Wesentlichen sich selbst, aber keine anderen. Völlig unsinnig also, Privilegien für Geimpfte einzuführen. Zudem zeigen fast zwei Prozent aller bisher Geimpften schwere Nebenwirkungen bis hin zum lebensbedrohenden anaphylaktischen Schock. (Risiko schwerer Corona- Verlauf in Deutschland derzeit 0,1 Prozent).

Viel zielführender wäre in diesem Zusammenhang ein ehrlicher Umgang mit den Fallzahlen: Warum werden in allen Medien nach wie vor die positiv Getesteten als Neuinfizierte verkauft und warum vermeldet keine Schlagzeile, dass laut Homepage des RKI rund 90 Prozent dieser Getesteten nicht mehr ansteckend sind, weil sie kein replikationsfähiges Virus mehr vorweisen? Warum schürt man die Panik verunsicherter Bürger mitdem Gerede von katastrophalen Todeszahlen, wenn laut Statistischem Bundesamt (Studie Kauermann LMU-München) das Jahr 2020 in Deutschland definitiv keine Übersterblichkeit aufweist? Warum spaltet man unsere Gesellschaft In „Maßnahmen-Befürworter“ und „Corona-Zweifler“, wo doch die Wahrheit in der Mitte liegt und das Leben und die Freiheit von Millionen Kindern, Jugendlichen, jungen Familien und vereinsamten Senioren mindestens genauso viel wiegen sollte wie der Profit weniger Lobbyisten und Pharma-Riesen oder das Karrierestreben überehrgeiziger Politiker?

Georg Kustermann

Kolbermoor

Das Gejammere um fehlenden Impfstoff kann man gar nicht mehr lesen. In Rekordzeit wurde der Impfstoff entwickelt und die Zulassung erreicht. Jetzt müssen hunderte Millionen Impfdosen hergestellt werden, denn die fallen nicht wie Manna vom Himmel. Zu bedenken ist auch, dass die ganze Welt irgendwie mit Impfstoff versorgt werden muss und nicht nur die Länder, die sich den Impfstoff am leichtesten leisten können.

Die Deutschen in ihrer Reiselust wollen auch lieber heute als morgen verantwortungslos wieder den letzten Winkel der Erde bereisen. Die Personen, die jetzt schon die Hotlines wegen eines Impftermins bombardieren, sind wahrscheinlich die Leute, die in der Kirche beten „Lieber Gott, die Menschen sind schlecht, jeder denkt nur an sich, nur ich denke an mich“. Das einzige Beständige in der Coronakrise ist bis jetzt die Unvernunft vieler Leute.

Franz-Xaver Thielmann

Feldkirchen-Westerham

Zur Zeit wird nach dem Willen der Politik ohne Vorbehalt geimpft, was das Zeug hält. Die Menschen sind durch die mit Hilfe der Medien geschürte Panik bereits so in Angst versetzt, dass sie jegliche Vorsicht vergessen und die Warnungen vor den Risiken dieses Impfstoffes in den Wind schlagen. Dazu kommt, dass diese durchaus vorhandenen Risiken bewusst verschwiegen werden.

Stattdessen diskutieren Ärzte, Hilfsorganisationen und Journalisten an den Risiken vorbei über die Verfügbarkeit des Impfstoffes und die Logistik für die Durchführung von Massenimpfungen. Dabei zeigt das von Biontech veröffentlichte Ergebnis ihrer Stufe-3-Studie ganz klar, dass das Risiko „schwer zu erkranken“ für Geimpfte mehr als doppelt so hoch ist als für Ungeimpfte, wenn sie sich danach infizieren. Diese Tatsache scheint aber niemanden zu beunruhigen.

Stattdessen fängt man jetzt eine Diskussion über die Spaltung der Gesellschaft an und wirft Geimpften vor unsolidarisch zu sein, wenn sich diese nicht weiterhin an die Einschränkungen halten. Wir haben ganz andere Themen, die die Gesellschaft spalten. Ist es nicht vielmehr so, dass mit der Beibehaltung der Beschränkungen das vermehrte Risiko für Geimpfte dadurch vertuscht werden soll? Wann wird den Menschen endlich klar, dass es nicht das Coronavirus ist, das uns Probleme macht, sondern die Art und Weise wie wir damit umgehen? Natürlich kann das Virus krank machen. Und möglicherweise sind auch schon Menschen an den Folgen dieser Erkrankung gestorben, aber in den weitaus meisten Fällen sind die Menschen wieder genesen oder haben nichts von ihrer Infektion gemerkt. Ein Blick in die Statistik genügt um zu sehen, dass trotz Corona keine nennenswerte Übersterblichkeit vorliegt und schon gar keine Katastrophe. Impfen wozu?

Wolfgang Pfannkuchen

Riedering

Mike Pence lässt sich gegen Corona impfen: Was für ein provokatives Bild auf der Titelseite der Wochenendausgabe des OVB vom 19./20. Dezember. Der US-Vizepräsident lässt sich medienwirksam mit dem in Deutschland entwickelten Wirkstoff von BioNTech/Pfizer, gegen Corona impfen. Zusammen mit dem US-Präsidenten hat er die Gefahr des Virus lange ignoriert und permanent keine Maske bei öffentlichen Auftritten getragen. Das unfähige Krisenmanagement der US-Regierung hat Zehntausenden US-Bürgern das Leben gekostet. Das Bild vom kleinen Fabian (7), der in das Haus Christopherus in Brannenburg gezogen ist, wäre die bessere Wahl gewesen.

Bruno Berthel

Rott

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt und beginnt gleich mit einem großen Politskandal. Der deutsche Steuerzahler hat die Firma Biontech zwar mit 100 Millionen Euro zur Erforschung eines Impfstoffes unterstützt, bekommen haben die Deutschen aber lediglich eine lächerliche Menge.

Was ist geschehen? „Mutti Merkel“ hat den Bezug des Impfstoffes vertrauensvoll an ihre Freundin Ursula von der Leyen weiter gegeben. Diese hat nun nicht ausreichende Impfmengen bei Biontech bestellt, sondern in vorzüglichem Französisch, mit dem sie so gerne brilliert, beim französischen Hersteller Sanofi große Mengen (vermutlich in Absprache mit Merkel und deren Freund Macron) an Impfstoff in Auftrag gegeben. Dumm nur, dass dieser bisher nicht zur Verfügung steht – im Gegensatz zum deutschen Impfstoff von Biontech.

Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat kürzlich gesagt, dass wir in einen verlängerten Lockdown müssen, weil wir keine Impfmittel mehr haben. Ich frage mich nun: Welcher Politiker beziehungsweise welche Politikerin für den verlängerten Lockdown die Verantwortung übernimmt? Wer ersetzt der Wirtschaft den Schaden, der durch den Umsatzverlust der geschlossenen Läden und Wirtschaften ab dem 11. Januar weiter entsteht. Wer übernimmt die politische Verantwortung für die an Corona verstorbenen Menschen, die bei rechtzeitiger Impfung noch leben könnten? Vermutlich – wie immer in solchen Fällen – niemand.

Wer kann und will da noch die etablierten Parteien und Politiker in diesem Land wählen? Ich werde es jedenfalls nicht mehr tun, sofern ich Corona überlebe. Staatschefs wie Donald Trump, Boris Johnson und Netanjahu haben im Gegesatz zu unseren Politikern vorbildlich gehandelt und ausreichend Impfstoff bei Biontech/Pfizer für ihre Bürger geordert.

Dieter Langfeld

Großkarolinenfeld

Mehr als 10 000 Ärzte in Deutschland sind bereit sich an der Corona-Massenimpfung zu beteiligen, die ohne Rücksicht auf Verluste mit mehr oder weniger Zwang an der Menschheit durchgeführt werden soll – ohne auch nur einen zuverlässigen Hinweis dafür zu haben, dass der Geimpfte oder dessen Umfeld dadurch vor irgendwas geschützt sein wird. Da das Virus inzwischen ja mutiert ist, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie der aktuelle Impfstoff gegen „Covid-21“ helfen soll, denn das wäre ja so, als würde man eine Grippeimpfung vom letzten Jahr bekommen.

In Anbetracht der Tatsache, dass die „Impfärzte“ dafür ein unanständig hohes Honorar von über 1100 Euro Tagessatz einstreichen und dies lediglich für Aufklärungsgespräche, denn die eigentlichen Impfungen sollen von medizinischem Fachpersonal für 50 Euro Stundensatz durchgeführt werden (die Beträge schwanken etwas zwischen den Bundesländern), lohnt sich der Corona-Impfeinsatz für sie allemal. Zu bedenken ist, dass diese Gelder – genau wie die Abermillionen/-milliarden für die Erforschung eines Impfstoffes – für die unnützen, irreführenden und immer noch nicht zur Diagnose zugelassenen PCR- und Schnelltests, samt ebenfalls enorm teuerem dazugehörenden Aufwand und Folgen, von uns Steuerzahlern, unseren Kindern und Enkeln bezahlt werden müssen. Ganz zu schweigen von dem unvorstellbaren wirtschaftlichen Desaster, in das die ganze Welt dadurch stürzt. Was wird wohl zum Beispiel ein mit faktischem Berufsverbot belegter Gastronom dazu sagen, der nicht mehr weiß, wie er seine Kinder ernähren oder seine Miete bezahlen soll? Aus meiner Sicht sollten nur Ärzte und Fachpersonal zugelassen werden, die sich vor ihrem Einsatz zwingend mit dem selben Impfstoff impfen, den sie dann in treugläubige Menschen injizieren.

Lisa Heiß

Haag

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