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Corona: Hausärzte ein Schlüssel zum Erfolg

Der Astrazeneca-Impfstoff hat auch bei unseren Lesern für Verunsicherung gesorgt.
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Der Astrazeneca-Impfstoff hat auch bei unseren Lesern für Verunsicherung gesorgt.

Zur Berichterstattung über das Thema Impfung in der Corona-Pandemie (Politik-, Bayern-, Regional- und Lokalteil/Leserbriefe):

Ich werde in Kürze 79 Jahre alt, und bin „seit ewigen Zeiten“ insulinabhängiger Diabetiker. Ich habe mich, genau so wie meine Frau, bereits seit Längerem per Internet für eine Impfung angemeldet. Ging nur nachts gegen 3 Uhr. In der übrigen Zeit kamen nur Fehlermeldungen. Meine Frage: Warum bindet man nicht sofort die Hausärzte ein? Es mag ja Sinn machen, wenn man den Biontech-Impfstoff (wegen der Tiefkühl-Problematik) nur in den Impfzentren verimpft. Die Hausärzte könnten aber doch den „normal zu lagernden“ Impfstoff an deren Patienten verimpfen.

Ich habe Vertrauen zu meiner Hausarztpraxis. Dort kennt man mich mit allen Vorerkrankungen bestens. Die Ärzte und Mitarbeiter wissen, wie es geht. Hier habe ich keinen weiten Weg zum Impfzentrum, sollte ich doch mal dran kommen. Muss nicht draußen in der Kälte anstehen, wie es hier in der Region öfters der Fall ist. Da ich meinem Hausarzt vertraue, muss der mir auch nicht groß „1000“ Dinge erklären, von denen ich das meiste vermutlich sowieso nicht verstehe.

Zudem kann der Hausarzt doch seinen Patienten beraten und den für ihn passenden Impfstoff aussuchen.

Da wir derzeit eine katastrophale Corona-(Nicht)-Bewältigung haben, können nur die Hausärzte wieder vertrauensbildend tätig sein. Dass die Hausärzte manche chaotischen Dinge im Umgang mit der Pandemie noch besser erkennen werden – damit muss Berlin leben. Hier geht es aber um die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland und kein „beleidigt sein“ verschiedener Akteure in dieser schrecklichen Pandemie.

Nur eine schnelle Impfung kann uns einigermaßen schnell zu einem einigermaßen normalen Leben zurückführen! Also bitte lasst die Hausärzte kurz ran!

Thomas Lippisch

Eggstätt

Jeder Ü18 erhält bis Ende des Sommers ein Impfangebot. Die Formulierung besagt nicht, dass jeder Willige Ü18 bis dahin geimpft ist. Vielleicht erhält man auch ein Angebot für eine Impfung im August 2022.

Vielleicht muss Jens Spahn bei der unfähigsten deutschen Politikerin aller Zeiten, Ursula von der Leyen, betteln, um einen Anteil Vakzin zu bekommen? Und dann läuft auch noch eine sehr effektive Anti-Werbe-Kampagne gegen den Astrazeneca-Impfstoff. Man kann nirgends mehr lesen, welche Impfstoffmengen zu welchem Zeitpunkt zur Verfügung stehen sollen. Und unser Finanzminister und Kanzlerkandidat Scholz kann nicht rechnen und bringt den Spruch des Jahres: Er rechnet mit zehn Millionen Impfungen in einer Woche. Vielleicht will er uns ja das Fassbier spritzen, das die Brauereien wegschütten müssen.

Zur Erleichterung sollten Tests beitragen können. Von den Leadern der schnellen Schnelltest-Taskforce, Spahn und Scheuer, hört man aber auch nichts mehr. Fakt ist: Wir werden in diesem Sommer noch weniger einen Biergarten besuchen können als 2020. Es wird bis zum Sankt--Nimmerleins-Tag bei einem Besucher aus einem zweiten Haushalt und den Lockdowns bleiben und wir steuern auf das dritte Schuljahr ohne geregelten Präsenzunterricht zu.

Sehr viele kleine und kleinere Mittelstands-Unternehmen und Gasthäuser werden nicht mehr existieren, auch weil sie vergeblich auf Gelder warten, die Herr Altmaier vollmundig ankündigt – allerdings nur ankündigt.

Der Lichtblick: Man darf nach Malle fliegen und ohne Quarantänezwang nach der Rückkehr das Virus wieder in Deutschland verbreiten. Man darf gespannt sein, wie viele Deutsche unsere Bundesregierung im September für ihre herausragenden Leistungen bei der Bekämpfung der Pandemie mit einer Wiederwahl belohnen.

Hans Stangl

Rosenheim

Mein Mitarbeiter (examinierter Krankenpfleger) wurde vor acht Wochen gegen Corona geimpft und ist jetzt Kontaktperson Kategorie 1. Aufgrund dieses Kontakts wurde trotz zweimaliger Impfung vom Gesundheitsamt Rosenheim eine 14-tägige Quarantäneanordnung ausgesprochen. Auf meine telefonische Anfrage beim Gesundheitsamt Rosenheim wurde mir wie folgt geantwortet: „Kein Geimpfter hat Vorteile durch die Impfung und das Gesundheitsamt muss sich an die gesetzlichen Regelungen halten!“

Mir als Arbeitgeber stellt sich in diesem Fall die Sinnhaftigkeit der Impfung, wenn durch die Immunisierung kein Schutz für den Geimpften besteht und man als Kontaktperson trotzdem in Quarantäne geschickt wird. Wie kann man Menschen noch motivieren, sich impfen zu lassen, wenn systemrelevante Pflegekräfte (ständiger Kontakt mit Covid-19-Patienten) dann trotzdem noch in eine 14-tägige Quarantäne müssen?

Ich empfinde diese Anordnung als absurd und es stellt die Impfstrategie komplett in Frage. Solche Quarantäneanordnungen verunsichern die Bürger und liefern Impfgegnern zusätzliche Argumente gegen die Impfung. Vertrauensbildend ist solch ein Verhalten sicherlich nicht.

Karsten Hoeft

Prutting

Die Impfstoff-Misere: Es wurde nicht nur zu zögerlich verhandelt und auf die falschen Pferde gesetzt. Die Lieferverträge wurden in naiver Weise wachs-weich ausgehandelt – mit Firmen, die Hunderte Millionen Steuergelder erhielten. Frau von der Leyen war sechs Jahre lang Verteidigungs-Ministerin. Als sie abtrat, war die Bundeswehr in einem verheerenden Zustand. Daraufhin flüchtete sie in das Brüsseler Amt – nun verantwortlich für 446 Millionen Menschen. Und hier patzt sie genauso wieder.

Was steckt dahinter? Es ist die radikale Beherrschungs-Strategie von Frau Merkel. Stellen-Besetzung findet überhaupt nicht nach einem Leistungs-/Kompetenz-Prinzip statt – es geht nur um Macht: Ausgewählt wird, wer absolut loyal gegenüber Frau Merkel ist. Oder wer gegebenenfalls gefährlich werden könnte und deshalb in der neuen Position scheitern soll. Frau Merkel machte Frau von der Leyen zur Verteidigungs-Ministerin. Sechs Jahre lang schaute sie zu, wie jährlich 40 Milliarden Steuergelder praktisch verbrannt wurden.

Frau Merkel akzeptierte das 750-Milliarden-Programm von Herrn Macron, damit ihre Ursula Kommissions-Präsidentin werden konnte. Damit kann jetzt Brüssel selbst Schulden machen und die üppigen Renten in den Mittelmeer-Ländern finanzieren wir wesentlich mit.

Die Verhandlungen zur Impfstoff-Beschaffung hatten Herr Spahn und drei europäische Kollegen begonnen. Frau Merkel sorgte dafür, dass es allein ihre Ursula machen durfte. So sterben nun in der EU täglich 3000 Menschen im Zusammenhang mit Corona und größere Teile der Wirtschaft sind im künstlichen Koma. Frau Merkel und Frau von der Leyen haben durch ihr Verhalten immense Schäden angerichtet. Was anderes ist hier angebracht als ein Rücktritt beider Politikerinnen?

Jürgen Böhm

Kolbermoor

Der Impfabstand bei Astrazeneca beträgt laut Ständiger Impfkommission zwölf Wochen. Wie sollen da bis Weihnachten die über 18-Jährigen einen Impfschutz erhalten? Bekommen sie im September als Merkel-Spahn Geschenk noch eine Impfung, ist der volle Impfschutz erst nach Weihnachten wirksam. Da die britische Variante sich besonders in Schulen und Kitas ausbreitet und Präventionsmaßnahmen wie Schnelltests und Impfangebote vergeigt wurden, rechne ich mit einem dritten und vierten Lockdown.

Als Arbeitsschützer hätte ich Herrn Spahn schon Anfang 2020 erklären können, dass die Stoff- und OP-Masken ein Schmarrn sind. Die FFP2-Masken bieten auch keinen 100-prozentigen Schutz, aber besser als nichts. Schon im letzten September waren die Grippeimpfungen nicht verfügbar, obwohl der Minister 18 Millionen ankündigte.

Viele Menschen sind müde von den Einschränkungen; das Virus ist es nicht. Nimmt man expotenziell steigende Coronazahlen in Kauf, um Handel und Wirtschaft nicht zu verprellen? Auf wärmeres Wetter hoffen? Das ist verantwortungslos.

Wo sind die geprüften Luftreiniger? Wo sind die Schnelltests? Die Länderchefs nicken mit dem Kopf in den Ministerpräsidentenkonferenzen und zu Hause machen sie doch was anderes und riskieren noch zehntausende Tote. Verabschieden wir uns von der Mär des Weltmeisters in Organisation und schauen auf Länder, die besser sind. Wir können nur lernen!

Werner Neumeister

Waldkraiburg

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