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Corona: Gejammer oder berechtigte Kritik?

„Schluss mit dem Lockdown“ steht auf einem Plakat vor einer Kundgebung unter dem Motto „Freie Bürger“. Die Corona-Maßnahmen sorgen auch unter unseren Lesern zunehmend für Unverständnis und Kritik.
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„Schluss mit dem Lockdown“ steht auf einem Plakat vor einer Kundgebung unter dem Motto „Freie Bürger“. Die Corona-Maßnahmen sorgen auch unter unseren Lesern zunehmend für Unverständnis und Kritik.

Zur Berichterstattung über die Corona-Pandemie (Politik-, Bayern-, Regional- und Lokalteil):

Ich schicke vorweg: Ich bin nicht der klassische CDU/CSU-Wähler, sondern als Arbeiterkind eher liberal. Das Coronavirus ist da, ob wir das wahrhaben wollen oder nicht. Die Neuen Medien treten an Stelle des gesunden Menschenverstands. Journalisten werden als von der Politik gesteuert verunglimpft, obwohl sie so manchen Betrug aufgedeckt haben oder irgendwo auf der Welt „live“ von Krieg und Not berichten. Oft unter Einsatz ihres Lebens.

Und das deutsche Volk jammert, weil es mal was durchstehen muss, mal nicht in den Urlaub in den Süden reisen kann. Da bleibt ihnen wirklich nichts anderes übrig als sich für 40 000 bis 80 000 Euro ein Wohnmobil zuzulegen, damit man mal rauskommt.

Nicht shoppen können: Ja, halt ich’s noch aus? Ich rede hier nicht von den Geschäftsinhabern! Alles Schuld von der Merkel, unserem Sündenbock. Dabei gibt Frau Doktor auch nur weiter, was miteinander beschlossen wurde, die Fachberater eingeschlossen.

Da müssen wir jetzt durch, Leute. Oder: Jeder macht, was er will, und das Wohnungsproblem löst sich von alleine. Die Deutschen sind mehr und mehr ein Volk von Weicheiern geworden und nicht von Machern, wie sie immer meinen. Putin, Höcke und Konsorten brauchen uns nur mit den richtigen Informationen im Netz versorgen.

Also, liebe Kollegen von der Presse, lasst Euch nicht unterkriegen. Ihr macht das schon richtig. Und es gibt immer noch diejenigen, die lesen und dazu kein blaues Licht brauchen. Ich schäme mich nicht!

Udo Skwara

Mühldorf

Und wieder ist ein neuer Kurswechsel vom CDU-Parteivorsitzenden und NRW- Ministerpräsidenten Armin Laschet zur Corona-Pandemie vorgeschlagen worden. Diesmal unter dem medienwirksamen Namen „Brücken-Lockdown“. Hat sein persönlicher PR-Manager ihm diese Wortschöpfung vorgeschlagen oder sollte hierbei die (vom 24. Juni 1948 bis zum 12. Mai 1949 durchgeführte) Berliner Luftbrücke Pate gestanden haben?

War die Versorgung der West-Berliner Bevölkerung mit Lebensmitteln und mehr damals sehr erfolgreich, kann man das von der aktuellen Impfstoff-Versorgung der Bürger durch die Beschaffungsmaßnahmen der EU und unserer mitverantwortlichen Bundesregierung sowie den einzelnen Landesregierungen nicht behaupten. Da hilft auch kein noch so wortgewaltiger „Brückenschlag“, um die Fehler und Versäumnisse der Pandemiebekämpfung zu verwässern.

Die Brückenfundamente sind auf Sand gebaut, wenn nicht endlich die erforderliche Vakzine für alle Bürger, egal welchen Alters, in ausreichender Menge, flächendeckend zur Verfügung stehen. Einen neuen Lockdown mit „geistreichen Namen“ anzukündigen wird von der Bevölkerung bald nicht mehr akzeptiert, geschweige denn befolgt werden.

Politische Muskelspiele einzelner Ministerpräsidenten im Umgang mit den Corona-Modellversuchen tragen auch nicht zum besseren Verständnis für Lockerungsmaßnahmen bei.

Fazit: Der Berliner Luftbrücke wurde ein angemessenes Denkmal am ehemaligen Zentral-Flughafen Berlin-Tempelhof und am Rollfeld vom Flughafen Frankfurt am Main errichtet. Ob man so etwas jemals für die überstandene Corona-Pandemie errichten wird, möchte ich bezweifeln. Das Wort „Brücken-Lockdown“ von Armin Laschet wird sicherlich in einigen Köpfen noch länger hängen bleiben.

Rainer Tschichholz

Kolbermoor

Ich bin kein Corona-Leugner, kein Impfgegner und gehöre keiner Partei an. Ich bin nur schwer enttäuscht von meinem Land, das früher mal ein Land der Macher war. In Deutschlands Politik wird aber nichts mehr gemacht, es wird nur noch diskutiert, am besten bis 2.30 Uhr, das Ergebnis ist bekannt, niederschmetternd.

Wissen Sie, warum die Menschen in Deutschland die Maßnahmen nicht verstehen? Weil unsere Politiker vom normalen Leben, draußen an der Front, soweit weg sind wie die Erde vom Mond. Was passiert in der Politik? Nichts was uns weiter bringt. Wir machen einen harten Lockdown 2020 und zur Urlaubszeit wieder auf.

Dann – oh Wunder! – die Zahlen steigen. Was lernen wir daraus? Nichts. Wir machen einen Teillockdown im November, steigern uns in einen harten Lockdown bis Februar und Ostern dürfen wir nach Mallorca reisen. Die, die aber betroffen sind, werden nicht reisen, die bleiben zuhause und versuchen ihre Existenz zu retten, Arbeitsplätze zu sichern, das Geld zusammen zuhalten.

Und jetzt nach Ostern kommt die dritte Welle. Und wir diskutieren wieder über einen harten Lockdown. Die Zuhause-Gebliebenen, die sich an die Regeln halten, dürfen nicht mal ein Eis im Freien am Tisch bei der Eisdiele essen. Die Urlauber dürfen sich in den Flieger mit 200 wildfremden Menschen setzen und in den Urlaubsorten auf die treffen, die aus dem Hochrisikogebiet Tschechien dazu kommen. Bravo, hervorragend. Das ist mal ein Plan. Wie sagt Herrn Montgomery so schön: „Es sind die wildfremden Menschen, die sich anstecken und dann Mutationen auslösen.“ (Zitat vom 6. März 2021 auf ntv). Oder mein Freund Herr Lauterbach: „Die meisten Infektionen, über 48 Prozent, finden im privaten Bereich statt.“ Ausgangssperre sei Dank!

Klaus Schatzeder

Kolbermoor

Das Öffnen oder Schließen von Schulen, Einzelhandel und Gastronomie richtet sich nach dem Inzidenzwert. Seit es die Corona-Schnelltests zu kaufen gibt, ist der Inzidenzwert nach oben geschossen. Was ganz normal ist, denn wenn ich mehr teste, dann finde ich auch mehr. Die „positiv“ Getesteten müssen ins Verhältnis mit der „Menge“ der Getesteten gebracht werden, dann kommt laut Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München der echte Inzidenzwert heraus.

Dazu kommt noch, dass die Fehldiagnosen eines PCR-Tests bei weitem höher sind als der angepeilte Inzidenzwert, wonach zum Beispiel Gastronomie und Biergärten wieder öffnen dürften. Das heißt, wenn man nicht aufhört immer mehr gesunde Menschen ohne Symptome zu testen, wird das nie enden.

Also, was soll das? Wieso sollen sich Gesunde testen lassen? Um zu sehen, ob sie krank sind? Es geht ja auch keiner auf den Friedhof und schaut nach, ob er schon gestorben ist.

Harald Lohner

Töging

Man kann es nicht mehr hören, das Gejammer aus allen Ecken. Zu Beginn der Pandemie wurde davon gesprochen, dass sie uns mindestens zwei bis drei Jahre beschäftigen wird.

Jetzt ist gerade ein Jahr rum und wir tun so als wären es zehn Jahre. Es läuft nicht immer alles glatt und natürlich auch nicht für den einzelnen ganz persönlich, aber das ist Egoismus der gerade in einer „Pandemie“ buchstäblich tödlich enden kann.

Die Politik kann aktuell nichts richtig machen. Beschließt man einen Lockdown, sind Betriebe und auch einzelne Personen in ihrer Existenz bedroht, lockert man und der Inzidenzwert steigt, wirft man ihr vor, sehenden Auges das Volk nicht geschützt zu haben. Dazu kommt, dass wir auch noch im Wahlkampf stecken. Da eignen sich Vergleiche zu England und Israel, um Wählerstimmen zu gewinnen. Ich frage mich nur warum in England die Leute, die auf Risiko schnell mit Astrazeneca geimpft wurden, nicht plötzlich umfallen wie die Fliegen. Die Nebenwirkungen scheinen sich bei uns anders auszuwirken als in England und die Beipackzettel täglicher Medikamenten sind wohl schon lange nicht mehr gelesen worden.

Der Blick nach Mexiko zeigt: Dort wird die Pandemie von der Politik verharmlost und die täglichen Todeszahlen sind so hoch wie bei uns die Zahl der belegten Intensivbetten. Aus meiner Sicht dürfen wir nicht jammern, weil es uns im Vergleich zu anderen, trotz erheblicher Einschränkungen, sehr gut geht. Und wenn wir vernünftig aus dieser Pandemie heraus wollen, dann braucht es keinen Eiertanz um Wählerstimmen mehr, sondern einmal ein hartes Durchgreifen, um danach endlich durchatmen zu können. Dafür ist es aber wichtig, dass wir alle, jeder einzelne von uns, uns gemeinsam an die Regeln halten und sie akzeptieren!

Hartmuth Lang

Waldkraiburg

Zuerst möchte gleich vorweg bemerken, dass ich kein Corona-Leugner bin, keiner politischen Partei oder Gruppierung angehöre, kein sogenannter Querdenker bin, sondern ein Bürger dieses Landes, das Herr Söder und seine Politikerkollegen mit ihrer Politik bewusst und vorsätzlich zugrunde richten. Es reicht, was die Politiker der Bevölkerung antun und zumuten. An ihren Händen klebt Blut von den Menschen, die durch ihre „Maßnahmen“ ihren Lebensmut und als Folge auch ihr Leben verloren haben.

Kein einziger Politiker hat ein schlüssiges Konzept, um Corona zu besiegen, auch die so viel gelobten Virologen nicht. Das Einzige, was ihnen dazu einfällt, ist den Menschen all ihre gesetzlich zustehenden Rechte zu nehmen. Aber ja, es muss so sein, damit die Pharmakonzerne und diejenigen, die Schutzkleidung und Desinfektionsmittel herstellen, viel Geld scheffeln können. Die Zeche zahlt der Bürger, wer denn sonst.

Und jetzt befehlen Söder und Kolllegen wieder einen harten Lockdown. Weil es ja noch nicht genug ist, obwohl längst bekannt sein müsste, dass dies nichts bringt. Es verschlimmert die Sache nur.

Haben die Verantwortlichen die Rufe der Demonstranten von Leipzig vor der Wende schon vergessen? „Wir sind das Volk.“ Sie sollten bedenken, dass die Bürger des Landes vielleicht auch mal die Geduld verlieren könnten und immer wieder auf die Straße gehen. Es gibt ja nichts mehr zu verlieren. Und ich sage: Davor habe ich Angst.

Zu den immer wieder betrauerten Todesfällen sei bemerkt, dass in der BRD rund 82 Millionen Menschen leben, die eine durchschnittliche Lebenserwartung von 80 Jahren haben. Daraus ergibt sich, dass in jedem Jahr rund eine Million Menschen sterben. Das sind täglich knapp 3000 Menschen.

Alfred Göbl

Albaching

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