Corona-Beschränkungen: Wie lange noch?

Abstand halten ist nach wie vor angesagt: Ein Wirt überprüft die Entfernung zwischen zwei Tischen in seinem Gastraum.
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Abstand halten ist nach wie vor angesagt: Ein Wirt überprüft die Entfernung zwischen zwei Tischen in seinem Gastraum.

Zur Berichterstattung über die Corona-Pandemie (Politikteil) sowie zu den Berichten „Die Superverbreiter (Blickpunkt-Seite), „Die Chöre wollen wieder singen (Bayernteil):

Durch den Bericht „Die Superverbreiter“ kann leicht der Eindruck entstehen, Chöre wären die Hauptquelle für die Ausbreitung von Corona. Dabei sind sie nur ein Beispiel für Ansteckungsmöglichkeiten in einer ganzen Reihe weiterer Infektionsherde, wie Bierzelte, Stadien, Demonstrationen, Restaurants… In zahlreichen Studien wurde mittlerweile nachgewiesen, dass Chöre bei Beachtung der Hygieneregeln nicht ansteckender sind. Abstand halten ist auch hier das Gebot der Stunde. Dann ist Singen weit ungefährlicher als beispielsweise Fußballspielen. Aber wenn keine Lobby oder wirtschaftliche Interessen dahinterstehen, fühlt sich auch die bayerische Staatsregierung nicht bemüßigt, etwas am status quo zu ändern. Dabei zeigt sich gerade in der Krise, wie wichtig Gemeinschaft und Zusammenhalt sind.

Hans Winhart

Ostermünchen

Wie lange wollen Sie die verordneten Zwangsmaßnahmen noch aufrechterhalten, Herr Söder? Der ursprüngliche Grund dafür war, die Infektionen zu entzerren sowie eine Überforderung des Gesundheitswesens zu vermeiden. Ziel erreicht, keine Neuinfektionen, R-Zahl unter 1, Intensivbetten leer und das seit Monaten. Sie jedoch werden nicht müde, uns Bürger mit unqualifizierten Pauschalaussagen zu gängeln, die Angst und Panik aufrechtzuerhalten, und ständig von einer zweiten Welle zu reden. Das alles bezeichnen Sie als Gesundheitsschutz. Der Verdacht liegt nahe, dass es um Macht und Geld geht und nicht um die Gesundheit der Bürger! Die Zeit ist reif für eine menschliche Politik, reif für die Ablösung machtgieriger und -missbrauchender Selbstdarsteller! Wir brauchen in schwierigen Zeiten klare, ehrliche Information, Transparenz, Mut und Zuversicht sowie Gewissheit, dass ein Politiker dem Wohl des Volkes dient! Wir Bürger sind nicht dumm und können uns sehr wohl selber schützen. Lassen Sie die Menschen wieder arbeiten, Kinder zur Schule gehen und alle in ihre Normalität zurückfinden! Falls nicht, wird sie leider tatsächlich kommen, die zweite Welle, in Form von Massenarbeitslosigkeit, Inflation, Pleiten, Konkursen, Depressionen!

Martin Ottenloher

Rosenheim

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