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Christus-Nachfolge ist kein bequemer Weg

Zur Berichterstattung über die Krise der Katholischen Kirche (Bayernteil):

Die Art und Weise, wie über den Zölibat geurteilt wird, zeigt, dass die übernatürliche Dimension des sakramentalen Priestertums nicht mehr gesehen und nicht geschätzt wird. Ja, es gibt einen regelrechten Kampf dagegen. Dabei ist die Ehelosigkeit das Instrument, in dem einer in der Gerufenheit durch Christus in einer besonderen Liebe zu ihm leben soll.

Der Zölibat ist eben auch der große Unterschied zu jedem anderen Bezahljob. Natürlich können das die heutigen Konsum-Menschen in einer hochsexualisierten Welt nicht mehr verstehen, wo anscheinend Sex das Allerwichtigste ist. Ich habe große Hochachtung, dass es auch heute noch Männer gibt, die so sehr für den Glauben brennen, dass sie dieses Opfer auf sich nehmen, um ganz frei zu sein für die Verkündigung der frohen Botschaft und dem Dienst am Nächsten.

Die Christus-Nachfolge ist kein bequemer Weg, da braucht man nur auf das Kreuz zu schauen. Und von Zwang kann keine Rede sein. Niemand wird gezwungen Priester zu werden. Das mag zu früheren Zeiten anders gewesen sein, wo begabte junge Leute unter großen finanziellen Opfern ausgebildet wurden und sich deshalb in den Priesterberuf gedrängt fühlten. Dadurch gab es wohl auch Priester, die nicht dazu berufen und nicht dafür geeignet waren. Heute müssen Kandidaten große Hürden im Umfeld überwinden und oft gegen den Widerstand in der eigenen Familie kämpfen.

Außerdem stimmt es nicht, dass die katholische Kirche weltweit Mitglieder verliert! Laut Pater Carl Wallner, Nationaldirektor der päpstlichen Missionswerke missio in Österreich, wächst die katholische Kirche jährlich um 15 Millionen, trotz des dramatischen Rückgangs in Europa. Die deutschsprachigen 30 Millionen von 1,3 Milliarden Katholiken meinen aber immer, sie seien der Nabel der Welt.

Barbara Bernhart

Taufkirchen

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