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Bundeswehr nicht nach Libyen

Zum Bericht „Bundeswehreinsatz für Libyen“ auf der Titelseite:. Libyen war unter Muamar al-Gaddafi ein geordneter, vom Machthaber streng geführter Staat.

Man konnte dort, wenn man sich dem Staat einnordete, gut und ruhig leben. In den meisten arabischen Staaten ist es heute auch noch so. Im März 2011 begannen die USA, Kanada und andere NATO-Staaten (ohne Deutschland) mit Unterstützung libyscher Rebellengruppen einen Krieg gegen Gaddafi. Er wurde besiegt und hingerichtet. Seitdem ist Libyen ein Staats mit zwei großen Machtblöcken und vielen Stammesherrschaften. Nun soll Deutschland dort mit der Bundeswehr Ordnung schaffen. Das sollten vor allem die USA, Kanada und die Staaten tun, die 2011 bei der Zerstörung Libyens beteiligt waren. Deutschland war es nicht. Wenn das Schule macht: Amerika bombt und verursacht Unordnung, Deutschland baut wieder auf und schafft Ordnung, dann geht Deutschland schweren Zeiten entgegen. Die NATO ist seit dem Krieg gegen den Irak unter George W. Bush und Tony Blair sowieso ein Angriffsbündnis über das eigene Territorium hinaus geworden. Deutschland ist nur zur Verteidigung verpflichtet. Zur Entschädigung und Wiedergutmachung sind die verpflichtet, die den Schaden verursacht haben. Deutschland soll von Libyen die Finger lassen.

Konrad Breitrainer Rohrdorf

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