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Bundestags-Diäten: Fragwürdiger Verzicht auf 70 Euro

Zum Bericht „Bundestags-Diäten sinken“ (Politikteil):

Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich einmal wieder bei den Pflegekräften und Ärzten bedankt, die seit über einem Jahr ununterbrochen Dienst für Corona-Kranke machen. Lob und Applaus würdigen aber nur zu einem geringen Teil ihren unermüdlichen Einsatz. Da hier ein sehr großer Fachkräftemangel herrscht, fühlen sich diese Leute alleinegelassen. Und vor allem fehlt es an einer entsprechenden finanziellen Honorierung ihres Berufes. Da rum hören auch sehr viele Personen mit diesem Beruf auf.

Und da hätte ich eine Idee: Im Bundestag sitzen 709 Mitglieder. Diese erhalten monatlich rund 10 000 Euro Gehalt und 4500 Euro Aufwandsentschädigung. Aber jetzt kommt der Witz des Jahres. Es wurde eine Reduzierung ihres Gehalts beschlossen. Die Mitglieder des Bundestages erhalten nun sage und schreibe rund 70 Euro weniger!

Hier hätten unsere Volksvertreter mal etwas Gutes tun können für die Personen, die ohne Unterbrechung Tag für Tag, Nacht für Nacht für Schwerkranke da sind, Koma-Patienten und auch Patienten in ihrer letzten Stunde betreuen. Wenn diese Mitglieder des Bundestags monatlich nicht auf 70 Euro verzichten würden, sondern beispielsweise auf 700 Euro, dann ergäbe das die schöne Summe von 496 300 Euro, die man dem Pflegepersonal zukommen lassen könnte. Auf das Jahr gesehen wären das immerhin knappe sechs Millionen Euro. Das wäre mal eine Geste unserer gewählten Volksvertreter. Und ihnen würde es damit auch nicht schlechter gehen. Die Nebeneinkünfte blieben davon ja auch unberührt.

Bernd Pusch

Rosenheim

Die „armen“ Abgeordneten müssen auf 70,58 Euro verzichten. Hoffentlich reichen ihnen 10 012,89 Euro im Monat zum Überleben! Was denken wohl die minderbemittelten Rentner, wenn sie das lesen? Viele von ihnen müssen schweren Herzens zur Tafel gehen, um nicht zu verhungern.

Annemarie Lankes

Frasdorf

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