Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Bürger sollen für Tempo 30 klagen?

Ein Verkehrsschild, das auf eine Tempo-30-Zone hinweist, wurde an einem Stuhl befestigt.
+
Ein Verkehrsschild, das auf eine Tempo-30-Zone hinweist, wurde an einem Stuhl befestigt.

Zum Bericht „Tempo 30 in der Mulfingerstraße“ (Lokalteil):

In der offiziellen Stellungnahme des Landratsamtes steht keine Silbe von dem berichteten Aus für den Versuch. Bemerkenswert ist dennoch, wie das Landratsamt zu seiner Stellungnahme kam. Es gab das Angebot der Anwohner, gemeinsam vor Ort die identifizierten Gefahrenschwerpunkte zu besichtigen, um sich ein Bild zu machen. Darauf wurde seitens der Behörden leider verzichtet. Im Antwortschreiben des Landratsamtes heißt es dazu, „die Situation sei in Augenschein genommen worden.“ Allein die Formulierung spricht für sich. Zu den aufgrund der Gegebenheiten möglichen Unfallszenarien, die detailliert übermittelt wurden, erfolgte keinerlei Aussage seitens des Landratsamtes und der Polizei. Es wird einfach behauptet, es gäbe keine besonderen Gefährdungen. Die Krönung des Ganzen ist die Aussage, dass die Anwohner die Möglichkeit einer gerichtlichen Klage haben. Die Anwohner weisen auf sehr konkrete Gefahren für Leib und Leben hin und bekommen zur Antwort, dass sie vor Gericht klagen können, wenn ihnen das nicht passt. Und für die Polizei gibt es zu wenig Unfälle. Makaberer geht es kaum.

Bertram Muchan

Mühldorf

Kommentare