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Brenner: Wie viele Gleise braucht man wirklich?

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Zur Berichterstattung über den Brenner-Nordzulauf (Regionalteil/Leserbriefe):

Mit dem positiven Ergebnis des Raumordnungsverfahrens ist eine wichtige Hürde genommen. Nach der Präsentation der Vorzugstrasse demnächst steht die politische Entscheidung über den Bau an. Braucht man wirklich vier Gleise oder reichen die zwei vorhandenen? Natürlich hat die Bestandsstrecke noch ein gewisses Potenzial. Das wird sie auch brauchen, wenn sie das Heilmittel für den Personenverkehr im wachsenden südlichen Einzugsbereich der Megacity München werden soll.

Wie viel Kapazität verbleibt dann für den Güterverkehr des Alpentransits, der nach Fertigstellung des Brennerbasistunnels weitestgehend von der Straße auf die Schiene verlagert werden soll? Alternativ zu einer Neubaustrecke könnte man im Inntal ein großes Verladeterminal in Grenznähe errichten. Sicher wäre jede Inntalgemeinde begeistert über so eine Einrichtung. Es macht keinen Sinn, die derzeit wenigen Güterzüge zwischen Rosenheim und Kufstein zu zählen und als Argument für die Nichtauslastung der Strecke heranzuziehen, der Flaschenhals liegt zwischen Rosenheim und München. Für diesen Streckenabschnitt ist nicht einzusehen, warum da, wo schon vier Gleise bestehen (Trudering-Grafing) zwei Gleise ausschließlich für die S-Bahn reserviert werden sollten.

Die geplante Blockverdichtung dort hat sich auf vier Gleise zu beziehen und die S-Bahn kann bis Rosenheim reichen, sobald die Neubaustrecke fertig ist. Da ein möglicher Baubeginn wegen des Planfeststellungsverfahrens und der anschließenden Gerichtsverfahren noch weit entfernt ist, könnte diese Zeit genutzt werden, falls sich doch langfristige Veränderungen des Transitverkehrs abzeichnen. Manfred Kreibig

Pocking

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