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Brenner-Nordzulauf: Geld besser in Züge, Technik und Elektrifizierung investieren

Zur Berichterstattung über Blockabfertigung und Brenner-Nordzulauf (Regionalteil):

An den Schikanen der Blockabfertigung sind die DB und das Verkehrsministerium nicht unschuldig! Vor 15 Jahren hat die Bahn das Konzept der rollenden Landstraße aus Kostengründen nicht weiterverfolgt und die entsprechende In frastruktur sogar rückgebaut! Stattdessen wurde der Lkw-Verkehr durch die billige Brenner-Maut und den billigen Diesel in Österreich angelockt: 40 Prozent des Lkw-Verkehrs über den Brenner sind mittlerweise Umwegeverkehr, der kürzer über die westlichen Alpenrouten fahren könnte. Dazu haben sich die großen Unternehmen auf den Lkw-Lieferverkehr fixiert, weil das billiger und bequemer ist als Lagerhaltung.

Statt 15 Milliarden mit dem Brennerzulauf in den Sand zu setzen, könnte die Bahn dieses Geld besser anders gebrauchen: Bei 70 Prozent der Güterzüge müssten die Räder erneuert werden; die Signaltechnik muss auf den neuesten Stand gebracht, der Schallschutz optimiert und viele Strecken erst noch elektrifiziert werden. Und Umschlagbahnhöfe müssen gebaut werden, um Güter überhaupt auf die Schiene bringen zu können!

Eine Hochgeschwindigkeitsstrecke zum Brenner ist eine absolute Fehlplanung! In über zehnjähriger Bauzeit werden 20 Millionen Kubikmeter Aushub unter bedenklichem CO2-Ausstoß hin und her gekarrt, beim Betonieren Unmengen Treibhausgase freigesetzt, haushohe Dämme aufgeschüttet und wertvolle Landwirtschaftsflächen und Trinkwasserressourcen zerstört – nur damit wegen fehlender Überholmöglichkeit dann ein Hochgeschwindigkeitszug zig Kilometer hinter einem Güterzug hinterhertingelt! Nach dem Berliner Flughafen und Stuttgart 21 wird der Brenner-Nordzulauf das nächste unsinnige Milliardengrab für unsere Steuergelder!

Josef Haager

Aubenhausen

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