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Braucht Deutschland das Gas aus Russland noch?

Zu den Berichten über den Krieg in der Ukraine (Politikteil):

Sind wir eigentlich noch zu retten? Da ist sich bei Ausbruch der russischen Invasion in der Ukraine sowohl Ampel-Regierung als auch Opposition (allen voran Friedrich Merz) einig, Russland kein Gas und kein Öl mehr abzukaufen. Putin würde das Geld ausgehen und er müsste sich mit Schimpf und Schande aus der Ukraine zurückziehen. Situation heute: Es geht die Angst um bei unseren Politikern, dass Putin bei North Stream 1 nach erfolgter Revision den Gashahn nicht mehr aufdreht.

Es wurde uns doch versichert, wir brauchen kein Gas aus Russland mehr. Jetzt wird plötzlich an der Panik-Schraube massiv gedreht. Wärmezelte für Alte und Arme und so weiter. Haben denn unsere Politiker nicht geschworen, den Nutzen zu mehren und Schaden von uns abzuwenden?

Was nutzt es der Ukraine, wenn wir im Winter frieren, plötzlich Hunderttausende mehr Arbeitslose haben und unseren humatitären und finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können?

Hans Stummer

Gars

„Lage analysieren – eigene Stärken erkennen – handeln“, so steht es im Buch „Vom Kriege“ von Carl von Clausewitz. Dieser Leitfaden wird bei erfolgreichen Unternehmen angewendet und gilt auch für Regierungen und Staatenlenker. Die Lage ist, dass wir mit „Russengas“ nicht mehr rechnen können – sie schießen die Ukraine kurz und klein, man sollte den Gasimport sofort beenden. Unsere Stärke ist industrielles Know-how und der nachhaltige Rohstoff Holz. Unsere erstklassige Forst- und Holzindustrie ist in der Lage, einen Riesenbeitrag zur Energieversorgung zu leisten – sei es mit Brennholz, Rinde, Pellets, Hackschnitzel oder auch direkt bei der Strom- und Wärmeerzeugung.

Allein die Ansage, dass unsere Industrie da „draufgeschaltet“ wird, würde viele „Energielieferanten“ nervös machen. Die Preise würden fallen. Zum „Handeln“ gehört, Atomkraftwerke unter Volllast weiterlaufen zu lassen und parallel die Gasspeicher zu füllen, ohne täglich Füllstände anzugeben. Und auch die Menschen zum Energiesparen zu motivieren – zum Beispiel weniger Warmwasserverbrauch bei jedem Einzelnen. Das bringt enorm viel. Drittens: „Cool bleiben“ – wir sind in Deutschland, es ist Hochsommer, Krise haben wir noch lange nicht. Optimismus ist angesagt. Deutschland braucht „Brust raus, Bauch rein“. Mit unserem Können, unserer Organisation und unseren Sozialsystemen bewältigen wir alles.

Max Hudlberger

Rechtmehring

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