Wir brauchen mehr Glauben

Zur Berichterstattung über die katholische Kirche (Politik- und Bayernteil):

Naja, zwei Päpste hat es zu unserer Zeit auch noch nie gegeben, das müssen wir erst mal annehmen und verkraften. Wir waren ja immer nur einen gewöhnt, der das Sagen hatte, und nun wollen gleich beide anschaffen: Der eine sagt hü, der andere hott, a schwierige Sach! Der Zölibat hätte von der Kirche erst gar nicht erfunden und eingeführt werden sollen, dann gäbe es keinen so großen Priestermangel. In der altkatholischen Kirche dürfen Priester heiraten – in der katholischen Kirche nicht, schade! Durch viele Priesterfamilien mit ihren Kindern und Freunden wären die Kirchen auch wieder voller. Und es gäbe wieder mehr Jugendgottesdienste, wo viele Kinder und Jugendliche eingebunden sind – die Kirche hat viele wichtige Funktionen! Mit Glaube, Liebe und Hoffnung lebt es sich meist etwas leichter. Die einen glauben mehr – viele glauben immer weniger, aber die mit einem Glauben wirken schon etwas glücklicher und sind auch mal mit weniger voll zufrieden! Viel Besitz ist oft viel Ballast – weniger ist auch manchmal mehr und das letzte Hemd hat keine Taschen!

Peter Moosmüller

Bad Endorf

Meine lieben Schwestern und Brüder, die ihr Euch mit mehr oder weniger Liebe um unsere katholische Kirche sorgt und die Ihr meint, dass die Probleme mit Strukturreformen zu lösen sind – das ist ein Irrweg. Wenn es so wäre, dann müsste es unseren evangelischen Schwesterkirchen prächtig gehen. Das Gegenteil ist der Fall. Vielmehr sind für den Glaubensschwund neben dem Wohlstand die „historisch-kritischen“ Theologen verantwortlich, die seit mehreren Generationen in Schulen und Kirchen den Menschen den Glauben geradezu ausgetrieben haben: Das war so nicht, wie es in der Bibel steht, und das war so nicht. Die Evangelisten hätten sich schöne Geschichten und „Bilder“ ausgedacht. Alles was nicht durch die wissenschaftliche Geschichtsschreibung bewiesen ist, glauben sie nicht. Diese theologischen Irrlehrer reichen hinauf bis zu den Bischöfen und Kardinälen. Alles nachzulesen mit den Hintergründen in „Die Bibelfälscher“ von Professor Klaus Berger. Sie haben ständig Zweifel gesät und unseren wunderbaren Glauben kaputt gemacht. Sie haben kaum mehr was übrig gelassen von Gottes Wort. So hat die Botschaft keinen Saft und keine Kraft mehr. Ja, wir brauchen Reformen! Hin zu Gott und seinem Heiligen Geist! Hin zu Jesus! Hin zu unserer Fürsprecherin, der Muttergottes. Wir brauchen mehr Glauben! Mehr Demut! Mehr Beten! Mehr Vertrauen! Mehr Hingabe! Mehr Liebe! Die Frage bei den Reformen muss sein: Was will Gott? Nicht was die Menschen wollen. Zurück zur Demut: Nicht wir werden es reißen. Ohne Gott können wir gar nichts, und das was wir können, können wir nur, weil Gott uns die Kraft und die Talente dazu gegeben hat. Was mich tröstet: Es gibt wieder Priester, die den Glauben unverfälscht verkünden.

Barbara Bernhart

Tuntenhausen

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