Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Blutsee ist garnicht so mysteriöswie beschrieben

Zum Bericht „Mysteriöser Blutsee gesichtet“ (Bayernteil):

Auffällig rot gefärbte Seen in alpinen und voralpinen Landschaften sind nicht selten und daher seit Langem bekannt. Sie entstehen durch Massenansammlungen von einzelligen, etwa 0.02 Millimeter langen rundlichen Flagellaten der Art Glenodinium sanguineum Marchesoni aus der Gruppe der Dinoflagellaten. Jede Zelle besitzt eine Quer- und eine Längsgeißel, die durch Hin- und Herschlagen eine grob zielgerichtete Fortbewegung ermöglicht. Die Rotfärbung kommt durch die Anreicherung von Carotinoiden, einem fettlöslichen Farbstoff, zustande, der durch die Sonneneinstrahlung entsteht und die Zellen vor Schäden durch kurzwellige Strahlung (UV) schützt. Massenentwicklungen kommen nur infolge anhaltender Nährstoffzufuhr mit hohem Phosphatanteil zustande. Das ist der Fall auf Almwiesen mit viel Weidevieh und bei hoher Sonneneinstrahlung.

Professor Dr. Otto Siebeck

Bad Endorf

Kommentare