Bleibt Englisch erste EU-Amtssprache?

Zum Thema „Zu viele Anglizismen in der Berichterstattung und Sprache“ (Leserbriefe):

Vielen Dank für die Leserbriefe von Herrn Neumeier und Herrn Kretzschmar! Wir verwenden sogar Ausdrücke wie „Homeoffice“ und „Homeschooling“, die es so im Englischen nicht gibt. Anderes Beispiel die Benefizsendung „ein Herz für Kinder“. Außer Andi Borg und das Duo Anders/ Silbereisen sangen alle anderen Interpreten auf Englisch – drei Stunden lang.

Auch die, die in Deutschland leben und hier sämtliche Privilegien ihrer manchmal fragwürdigen Popularität genießen. Sie zeigen damit deutlich ihre Verachtung für ihr Gastland. Gutmensch Kerner war natürlich entzückt. Natürlich gibt es tolle Weihnachtslieder auf Englisch, keine Frage. Aber haben wir bezüglich der Weihnachtslieder nichts zu bieten?

Hans Stummer

Gars

Den Herren Neumeier und Kretzschmar stimme ich vollumfänglich zu! So habe ich im letzten Jahr vom Heimbüro aus gearbeitet und mir damit das Schmunzeln meiner meist jüngeren Kollegen/innen zugezogen. Über das dämlich-peinliche „nutri score“ verkneife ich mir jeden Kommentar. Mir stellt sich allerdings angesichts des vollzogenen Brexits die Frage, ob Englisch nun als Amtssprache in der EU ausgedient hat? Außer bei einer Minderheit wie Malta, Irland und hoffentlich bald wieder Schottland, ist Englisch in der EU nirgends erste Amtssprache!

Michael Krey

Aschau am Inn

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