Bezeichnung „Belarus“ willkürlich und wenig sinnvoll

Zur Berichterstattung über Weißrussland alias „Belarus“(Politik):

Seit etwa 30 Jahren, als das Gebiet rund um Minsk ein selbstständiger Staat wurde, ist es auch in den Medien üblich, von „Weißrussland“ zu sprechen. Aber plötzlich wurde, wie auf einen höheren Befehl hin, dieser Landesname ohne Begründung abgeschafft und alle Welt spricht nur noch von „Belarus“. Diese abrupte Namensänderung widerspricht der uralten geografischen Tradition, sämtliche Ländernamen einzudeutschen.

Denn wenn man Weißrussland nur noch „Belarus“ nennen darf, dann dürfte eigentlich Frankreich nur noch „France“, Spanien nur noch „Espana“, Italien nur noch „Italia“, Polen nur noch „Polska“ und Russland nur noch „Russia“ heißen. Das wäre nur logisch und konsequent. Weil aber keiner diesen unsinnigen Traditionsbruch wollen kann, fordere ich die Medien dazu auf, von ihrer willkürlichen, spleenigen Namensänderung wieder Abstand zu nehmen und alle Länder, wie seit eh und je üblich, ausnahmslos mit ihren traditionellen deutschen Namen zu bezeichnen. Auch im Falle von „Weißrussland“.

Eine Verwechslung mit seinem großen Bruder Russland, die eventuell manche für möglich halten, ist nicht zu befürchten, weil das vorgeschaltete „Weiß“- diese eindeutig ausschließt.

Ulrich Kretzschmar

Prien

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