Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Bevölkerungswachstum wird im Kollaps enden

Zum Artikel „Volkszählung in China: Ein Land droht zu schrumpfen“ (Weltspiegel):

Chinas Bevölkerungszahl beginnt zu schrumpfen – endlich eine hoffnungsvolle Nachricht! Bei realistischer Betrachtung kann keine Rede davon sein, dass ein allmählicher Bevölkerungsrückgang als „Drohung“ anzusehen wäre und „bekämpft“ werden muss. Wenn es auch fast nie ausgesprochen wird, so ist doch jedem denkenden Menschen seit langem klar, dass ein ständiges Wachstum der Erdbevölkerung zwangsläufig im Kollaps enden wird – und das nicht in irgendeiner fernen Zukunft, sondern bereits in wenigen Jahrzehnten. Es beschleunigt die Klimakatastrophe, erhöht den Ressourcenverbrauch, die Verschmutzung der Weltmeere, die Umwandlung von Naturflächen in Ackerland, die Flächenversiegelung, den Artenrückgang – um nur einige der negativen Folgen zu nennen.

Wann, wenn nicht jetzt, wäre es an der Zeit, den allgemeinen Wachstumstrend umzukehren und, solange es noch möglich ist, in eine Phase der geordneten Schrumpfung zu überführen? Dass das nicht einfach werden wird, ist unbestritten. Auch Deutschland ist wie China, Indien, Teile Afrikas und viele weitere Länder seit langem viel zu dicht besiedelt und kann sich ein weiteres Wachstum der Bevölkerung nicht leisten. Wohnungsnot, Baulandknappheit und Verkehrskollaps sind nur einige Zeichen dafür. Wenn über Arbeitskräftemangel in etlichen Branchen geklagt wird, dann liegt das daran, dass zu viele Menschen aufgrund unseres übertriebenen Konsums in unproduktiven Bereichen wie dem Handel beschäftigt sind und die Wirtschaft nichts so sehr fürchtet, wie eine grundlegende Veränderung des Lohn- und Gehaltsgefüges.

Der erste Schritt, etwas zu verändern wäre, Bevölkerungsproblematik und Wachstum zum Top-Thema zu machen, in Deutschland und in den internationalen Gremien!

Lothar Schultz-Pernice

Rosenheim

Die Chinesen bekommen immer weniger Kinder. Eine Volkszählung in China ergab: Das „Land“ droht zu schrumpfen. In den vergangenen zehn Jahren ist die Bevölkerung nach amtlichen Angaben nur noch um jährlich 0,53 Prozent auf 1,41178 Milliarden Menschen gewachsen. Trotz sogenannter Ein-Kind-Politik ist die Zahl aber offensichtlich bis jetzt nicht geschrumpft. Einen Bevölkerungsrückgang kann es erst geben, wenn Frauen durchschnittlich weniger als 2,2 Kinder gebären. Das heißt: Die Ein-Kind-Politik konnte nie eine Ein-Kind-Politik sein! Trotzdem wird der sogenannte „massive Geburtenrückgang“ als „alarmierend“ bezeichnet.

Fazit: Bis jetzt hat die Bevölkerung in China nicht abgenommen! Es gibt aber erste Anzeichen für eine Bevölkerungsstagnation, die schon als sehr bedenklich angesehen wird.

In Deutschland gibt es seit vielen Jahren eine der geringsten Geburtenraten der Welt. Das Defizit an Geburten wurde durch die Zuwanderung von 25 bis 30 Millionen Migranten überkompensiert. Ohne große mathematische Fähigkeiten ist leicht erkennbar: Der Anteil der Deutschen wird immer geringer, der Anteil der Mi grationsbevölkerung steigt. Bei den Jugendlichen hat schon jetzt etwa jeder zweite einen Migrationshintergrund.

Ist das der Grund, warum die „jungen Grünen“ das Wort Deutschland aus ihrem Wahlprogramm streichen wollen? Brauchen wir einen neuen Namen für dieses Land („Globalland“) oder sollen wir ein Land ohne Namen sein? Was wollen die grünen „Globalisten“ eigentlich? Vernünftiger Bevölkerungsrückgang und damit mehr Platz für die Natur oder unbegrenzte Zuwanderung und damit mehr Naturverbrauch? Der Flächenfraß lässt grüßen!

Rupert Obergrußberger

Niedertaufkirchen

Kommentare