Beten, für die richtigen Entscheidungen

Zum Artikel „Zwei Päpste, ein Problem“ (Politikteil):

Schon bald nach dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI. und der Wahl von Franziskus hatte ich befürchtet, dass das nicht gut gehen kann. Wenn sich der ehemalige Papst Benedikt nicht zurückhalten kann, dann hätte er nicht zurücktreten dürfen, sondern ausharren bis zum Ende, wie Papst Johannes Paul II. Er ist aber zurückgetreten, hat aber seinen Papstnamen, seine weiße Soutane (die nur der Papst trägt) behalten und lässt sich bis heute immer noch mit „Eure Heiligkeit“ ansprechen. Auch finde ich es nicht gut, dass er so nahe neben dem amtierenden Papst lebt. Er hätte sich in ein Kloster in Bayern oder Österreich oder sonst wo zurückziehen können, um dort zu beten, wie er es damals versprochen hatte, und sich nicht mehr so massiv in die weltkirchlichen Probleme einmischen. Ein Papst wird ja nicht geweiht, sondern gewählt. Er ist aber immer noch geweihter Priester und Bischof. Uns Gläubigen bleibt nichts anderes übrig, als für unseren Papst Franziskus und unsere Kirche zu beten, dass man die richtige Entscheidung findet.

Walter Glück senior

Haag

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