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Bescheidenheit statt Kernkraft

Ein Demonstrant trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift „Klimakrise? Kernkraft!“.
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Ein Demonstrant trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift „Klimakrise? Kernkraft!“.

Zu den Leserbriefen „Können wir auf Kernkraft verzichten?“ (Leserbrief-Seite):

Kernkraft scheint eine saubere Energie zu sein. Doch wie sieht es aus, wo das Uran abgebaut wird? Das Problem mit dem Endlager würde ich folgendermaßen lösen: Anstelle einer zentralen Lagerstätte muss jede Gemeinde so viel Atommüll lagern, wie sie anteilsmäßig Atomstrom verbraucht. Man muss den Müll ja nur ein paar Tausend Jahre vernünftig lagern. Dann wären die Kernkraftbefürworter gleich weniger.

Der Wirkungsgrad eines Atomkraftwerks beträgt meines Wissens etwa 35 Prozent. Der Rest geht in Abwärme verloren. Zum Vergleich Kohlekraftwerk (in Deutschland) 38 Prozent, Fotovoltaik bis zu 25 Prozent, Wasserkraftwerk 80 bis 90 Prozent. Wenn man die Erde in der Nacht betrachtet, sieht man die unnötige Energieverschwendung (Lichtverschmutzung ). Viele Gebäude werden innen und außen beleuchtet, ohne jeglichen Nutzen. Außerdem sind wir anscheinend zu dumm geworden, um Dosen ohne Strom zu öffnen, und im WC werden Akku-betriebene Papierspender gebraucht. Ein Umdenken beim Stromverbrauch ist schon lange überfällig. Die Menschheit sollte wieder bescheidener werden, dann wäre ein wichtiger Schritt in die Zukunft schon erreicht.

Franz Eder

Erharting

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