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Bedenkliche Situation in den Kliniken

Zum Leserbrief über die Personalsituation in den Kliniken von Fritz Kreuz:

Da mir der Ablauf in der Romed-Klinik Prien, in welcher Herr Kreuz als Chirurg beschäftigt ist, wegen meiner mehrmaligen Krankenhausaufhalte dort bekannt ist, kann ich Herrn Kreuz nur zustimmen, wenn er von chronischer Personalknappheit und daraus resultierender Überlastung spricht. Mir ist es unverständlich, warum die gut ausgebildeten Krankenschwestern morgens, mittags und abends gehetzt mit dem Essenswagen durch die Station laufen müssen, um das Essen zu verteilen. Gerade am Morgen, wenn sie gebrechliche Patienten grundversorgen müssen mit Waschen, Körperpflege, Wundversorgung und füttern, sind sie zeitlich stark gefordert. Für eine Entlastung könnte man sorgen, wenn man körperlich fitte, junge Menschen, die sich am Morgen gemütlich noch einmal in ihrem Bett umdrehen, für diese drei Schichten stundenweise einstellen würde. Als ich 19 Jahre war, habe ich in den 60er-Jahren drei Jahre freiwillig im Rosenheimer Krankenhaus Sonntagsdienst von 7 bis 21 Uhr mit zwei Stunden Mittagspause für eine große Schachtel Pralinen zu Weihnachten gemacht. Im Nachhinein konnte ich erkennen, dass es mir nicht geschadet hatte, denn das Leben hat außer Hully Gully noch andere Seiten. Vielleicht könnte man mit diesen Maßnahmen die Belastung entschärfen, aber dazu ist die Politik gefordert.

Annemarie Wagemann

Stephanskirchen

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