FC Bayern: Geld spielt keine Rolle

Zum Bericht "Uli Hoeneß geißelt ,Schwarz-Weiß-Malerei'" im Sportteil:

Oft wird leider in den Medien bei Sportberichten zwar sehr ausführlich über den Sieger eines Wettbewerbs berichtet, während schon der Zweitplatzierte kaum mehr Beachtung findet. Dies beklagt laut OVB auch Uli Hoeneß, der Präsident des FC Bayern München: Ihm sei aufgefallen, dass in Deutschland nur Platz eins zählen würde. Diese sportlich gesehen nicht sehr faire Einstellung kritisiert Hoeneß, obwohl er doch bei seinem FC Bayern genau dieser absoluten Siegermentalität huldigt. So hat er es fast als persönliche Beleidigung empfunden, dass sein Verein jetzt auch ein paarmal "nur" Zweiter hinter Borussia Dortmund geworden ist. Um diesen "unerträglichen" Zustand schnellstmöglich zu beenden, hat er seinem mit Nationalspielern gespickten Luxuskader noch Fußballstars aus der Schweiz, aus Serbien und Peru hinzugekauft. Und um ganz sicherzugehen, soll jetzt sogar noch ein 40 Millionen Euro teurer Fußballstar aus Spanien eingekauft werden. Geld spielt keine Rolle, denn "Mia san mia" und der FC Bayern der "Champion forever".

Gert Graedler

Wasserburg

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