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Bayern brüskiert Tirol? Regeln gelten auch für den Landeshauptmann

Zum Bericht „Bayern brüskiert Tirol“ (Seite 1) und dem Kommentar von Dirk Walter:

Dirk Walter lag mit seinem Kommentar arg daneben. Soweit meine Infos reichen, lag es nicht an der Staatskanzlei sondern an der Bundespolizei. Die Staatskanzlei hat Informationen beidseits nur durchgereicht.

Tirol hat sich als Corona- Hotspot komplett isoliert, sowohl in- als auch ausländisch, das ist Fakt. Der Innsbrucker kommt ja nicht mal nach Vorarlberg.

Gibt es außer dem deutschen Eck keine Möglichkeit, von Innsbruck nach Wien zu gelangen? Die Frage ist durchaus interessant für die Diskussion der Blockabfertigungen. Müssen wir Anrainer diesen Transitverkehr, ohne Maut wohlgemerkt, einfach so ertragen? Warum reist Herr Platter nicht mit dem Zug? Warum fährt er nicht mit dem Auto über Zell am See und Salzburg nach Wien? Warum musste er überhaupt fahren? Ist doch Tirol, wie bereits erwähnt, isoliert? Wollte der gute Mann nur provozieren und hatte eh ein Online-Meeting geplant, weil es aus besagten Gründen anders gar nicht möglich war? Diese Vermutung drängt sich mir auf.

Meine Bitte, bevor Sie Ihre Meinung kundtun: recherchieren. Oder jetzt die Gelegenheit wahrnehmen.

Robert Eichinger

Raubling

„Bayern brüskiert Tirol“: Was für eine Schlagzeile! Die würde der Bild-Zeitung alle Ehre machen! Klingt, als hätte Bayern Tirol den Krieg erklärt. Nein, für den Landeshauptmann von Tirol gilt nur, was für alle anderen Menschen auch gilt - nicht mehr und nicht weniger. Für mich ist das lediglich Gleichbehandlung. Es wird anderen Menschen in der Pandemie ja auch zugemutet, die Grenze nicht zu passieren bzw. online an Sitzungen teilzunehmen.

Wenn Österreich die Grenzen schließt und sich kilometerlange Schlangen vor der Grenze auf deutscher Seite bilden, fragen die österreichischen Behörden auch nicht, ob einer der Fahrer/innen einen dringenden Termin hat.

Ich würde mir eine sachliche Berichterstattung wünschen – die durchaus kritisch sein kann, aber ohne eine solche schreiende Artikel-Überschrift. Sprache ist ein scharfes Schwert, das nicht noch zusätzlich geschliffen werden muss. Sie ist ohnehin in der letzten Zeit schärfer geworden.

Edith Emmerich

Maitenbeth

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