FC Bayern beschäftigt Fußballfans

In der Kritik: FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß und sein Kicker Franck Ribery. Foto dpa
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In der Kritik: FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß und sein Kicker Franck Ribery. Foto dpa

Zur Diskussion um den FC Bayern München-Präsidenten Uli Hoeneß und zu seinen Spielern (Berichte im Sportteil):

Nach deutschem Recht ist jeder Bürger nach einem Verbrechen gleich zu behandeln. Beim FC Bayern München macht sich Herr Hoeneß (Präsident) seine eigenen Gesetze: Einen Fußball-Millionär müsse man nach einem Verbrechen anders beurteilen als einen Maurer. Er meint, seine Fußball-Millionäre sollten eine Strafminderung erhalten, weil sie nach verbüßter Strafe das Fußballspiel verlernt hätten. Einen Beruf konnten sie wohl nicht erlernen - wie Millionen andere - weil sie ja Fußball spielen mussten. Ein Maurer, Schlosser, Metzger dagegen kann seinen Beruf nach der Haft wieder ausüben. Man muss sich aufgrund solcher Aussagen fragen, ob Herr Hoeneß an Größenwahn leidet. Ich habe einen Vorschlag für ihn: Er könnte seinen Fußball-Millionär Breno nach der Haft in seiner Wurstfabrik einstellen. Hier kann er das Metzgerhandwerk erlernen, dann kann er eine Familie ernähren. Er käme dann bestimmt leicht über die Runden, denn er hat ja noch seine Fußball-Millionen. Zu einem anderen Fall schweigt Hoeneß: Fußball-Millionär Ribery hatte angeblich Sex mit einer Minderjährigen. Dann möchte ich Hoeneß noch zum Kauf seines neuen Fußballstars Martinez gratulieren. Den holte er für 40 Millionen Euro Ablöse und ein Jahresgehalt von zehn Millionen Euro. Für dieses Einkommen müsste ein Metzgergeselle 200 Jahre arbeiten. Seit kurzem hat der FCB auch einen neuen Sportdirektor, Herrn Sammer. Der meint: Wenn Ihr Martinez spielen seht, sagt ihr "ooh" oder "aah". Für solche entscheidenden Aussagen holt man bei Bayern München einen Sportdirektor, der im Jahr mehrere Millionen Euro kostet...

Walter Behnke

Neubeuern

Bastian Schweinsteiger ist kein x-beliebiger Kumpel von Journalisten. Dass er von der Sportpresse heute noch "Schweini" genannt wird, finde ich langsam nicht mehr lustig. Humor hin oder her - er ist doch ein erwachsener junger Mann und verdient, dass man mit ihm respektvoll umgeht. Er ist doch kein Kumpel von irgendwelchen taktlosen Schreiberlingen, die sich anscheinend auch noch witzig vorkommen.

Josefa Holzmann

Oberschleißheim

Jeder Mensch hat einmal eine schwächere Phase. Bei den Fußballern zählen bei der Bewertung anscheinend nur die erzielten Tore. Welchen Wert haben dann seine Vorlagen, sein Freilaufen, um angespielt werden zu können, und seine Hilfe auch im Abwehrspiel? Bundestrainer Joachim Löw hat dies meines Erachtens bei dem FC Bayern-Spieler Thomas Müller bisher berücksichtigt, und FCB-Trainer Jupp Heynkes wird dies trotz des versuchten Einflusses von "Geld von außen" und der Presse ebenso tun.

Josef Engelhardt

Ampfing

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