Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Baumschutz: Verordnung wäre kontraproduktiv

Zum Thema Baumschutzverordnung in Mühldorf (Lokalteil/Leserbriefe):

Wie Herr Tidhalm in seinem Leserbrief angibt, handelt es sich bei der Baumschutzverordnung um eine Vorabprüfung. Das bedeutet: Weiterer Bürokratismus mit unsicherem Ausgang für den Grundbesitzer und mögliche Einschränkungen über sein Nutzungs- und Selbstbestimmungsrecht! Ich habe in meinem Garten mehrere, über 35-jährige Obstbäume und Blumenwieseninseln. Um mir das Bestimmungs- beziehungsweise Nutzungsrecht über meinen Garten/Grund zu erhalten, wäre ich gezwungen, vor Inkrafttreten einer Baumschutzverordnung diese „Streuobstwiese“ abzuholzen. Deshalb ist eine Baumschutzverordnung nicht nur kontraproduktiv, sondern bedeutet eine faktische Enteignung, da andere über meinen Grund und Garten zuerst bestimmen würden.

Seitens der Politik wird jedoch zugelassen, dass wertvoller, bereits versiegelter Baugrund nicht ausreichend genutzt wird. Eine Änderung der Bauordnung erscheint mir hier wesentlich wichtiger als eine Baumschutzverordnung. In Mühldorf wurden in letzter Zeit einige Lebensmittelmärkte neu gebaut – zum Beispiel der Edeka-Markt in der Oderstraße. Wieso wurde über dem Edeka-Markt kein neuer Wohnraum geschaffen? Sowohl die Gebäude gegenüber, als auch die Stadtwerke dahinter, sind mehrstöckige Häuser. Ein höheres Gebäude hätte sich also gestalterisch eingefügt. Gebaut wurde nur ein flacher Supermarkt. Ähnlich verhält es sich mit Norma und Aldi in Mühldorf Nord. Bewohner über solchen Märkten könnten mit dem Lift nach unten fahren, ums Eck gehen und einkaufen. Dafür bräuchten sie weder ein Auto noch ein Fahrrad. Das ist für mich ökonomische Ökologie!

Franz Xaver Reichenberger

Mühldorf

Kommentare