„Bauerntodist Landestod“

Zur Berichterstattung über die Lage der Landwirtschaft (Politikteil):

Mit dem nachfolgenden Gedicht eines unbekannten Soldaten von 1945 möchte ich auf die aktuelle Lage aufmerksam machen und die Leserschaft zum Nachdenken anregen.

„Wir Bauern gruben eh das Land, eh Rauch aus Städten wehte. Es furcht` die harte Bauernhand die ersten Samenbeete. Wir Bauern geben uns´re Kraft an Wald und Felderbreiten. Wir führen Pflug und Sensenschaft trotz Not und Tod zu Zeiten. Wir Bauern rufen: Wahr dich Stadt. Wir reden keine Lüge. Du wirst nie wieder werden satt, zerbrachen wir die Pflüge. Wir Bauern beten: Hilf uns Gott, lass uns vom Hof nicht treiben, denn Bauerntod ist Landestod und Deutschland soll uns bleiben.“

Johann Kellerer

Vagen

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