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E-Auto: Berechnung der Kosten nicht korrekt

Zum Bericht „ E-Autos fahren günstiger“ (Wirtschaftsteil):

Das Vergleichsportal „Check 24“ will festgestellt haben, dass E-Autos günstiger fahren als herkömmliche Benziner. Die Berechnung basiert auf einem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 7,8 Litern pro 100 Kilometern und einer Jahreskilometerleistung von 11387 Kilometern. Das E-Auto hingegen benötige nur 20,7 KWh auf 100 Kilometern, somit belaufen sich die Jahreskosten für den Benziner auf 1385 Euro, beim E-Auto nur auf 730 Euro. Demnach lägen die Kosten für den Benziner um 90 Prozent höher als beim E-Auto.

Verglichen mit meinem Fahrzeug, zugegeben kein Monster-SUV (5,6 Liter/100 km) und einem Literpreis von 1,50 Euro, ergibt sich nur eine Differenz von 226 Euro im Jahr. Die Kosten für den Ladestrom wurden beim E-Auto mit 30 Cent pro KWh berechnet, die aber bei verschieden Ladesäulenbetreibern auch mal deutlich höher liegen können.

Die Kosten für die Mobilität aber kann man nicht nur an den Kraftstoffkosten beziehungsweise Stromkosten für das Aufladen festmachen. Ein E-Auto mit einer vergleichbaren Ausstattung wie mein Benziner hätte rund 11 000 Euro mehr in der Anschaffung gekostet. Zusätzlich muss beim E-Auto nach acht bis zehn Jahren mit einer kostenintensiven Überarbeitung des Akkus, eventuell sogar mit einem Austausch gerechnet werden. Was „Check 24“ auch immer mit dieser irreführenden Aussage bezweckt, einen Gesamtkostenvorteil für das E-Auto kann ich nicht erkennen. Nur dass kein falscher Eindruck entsteht, ich gönne jedem sein E-Auto, aber nur blind dem aktuellen Hype der E-Mobilität nachzulaufen, kann unterm Strich teurer werden als vorhergesagt wurde.

Jürgen Breuer

Heldenstein

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