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Austritts-Grund verkannt

Zu „Massenhafte Flucht aus der Kirche in der Region Rosenheim“ (Rosenheim und Region):

Aus einem Ort, der die höchste Zahl an Kirchenaustritten im Landkreis Rosenheim aufweist, äußert eine dort ansässige kirchliche Lektorin: „Leute, die nicht glauben, sollen ruhig gehen.“ Darüber bin ich entsetzt. Weiß sie noch immer nicht, dass sich unter den Austretenden viele befinden, die mit diesem Schritt keineswegs ihren Glauben wegwerfen wollen, sondern nur irritiert sind von der gegenwärtigen Gestalt der Kirche? Anstatt über diese fern Bleibenden herzuziehen, sollte eher diese Lektorin ihr Ehrenamt aufgeben. Die Worte der Bibel von der Menschenliebe Gottes verlieren alle Glaubwürdigkeit, wenn jemand sie vorträgt, der nur erhofft, dass alle ‚Unwürdigen‘ fern bleiben. Durch solches Gerede verliert die Kirche, die momentan ohnehin mit größten Problemen zu kämpfen hat, ihr letztes Renommee. „Katholisch“ bedeutet zu deutsch übrigens nicht „vernagelt“, sondern „welt-offen“.

Otto Wiegele, Pfarrer i.R.

Rosenheim

Marianne Mayer, Lektorin an der Stadtpfarrkirche in Kolbermoor, fragt im Blick auf Missbrauchsfälle, „warum kritisiert niemand vergleichbar schroff die Impfpflicht als Missbrauch?“ Geht’s noch? Egal, wie man zu einer Impfpflicht steht, man kann sie ablehnen, ihr Ziel soll öffentliche Wohlfahrt sein und ist Ausdruck staatlicher Fürsorge. Frau Mayer kriminalisiert deren Befürworter und stellt sie auf eine Stufe mit Missbrauchstätern. Sie verhöhnt damit deren Opfer. Solcher Hetze muss widersprochen werden. Ich bin als Staatsbürger entsetzt.

Dr. Alfons Macke

Bruckmühl

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