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Aufklärung nicht mit Aktfotos

In dem genannten Artikel schloss der hessische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümpel eine Rückkehr des thüringischen AfD-Chefs Björn Höcke in den Schuldienst aus. Nun erhebt sich die Frage, worunter Kinder und Jugendliche mehr Schaden erleiden: An einem Unterricht, in dem das Reproduktionsverhalten der Afrikaner mit dem der Europäer verglichen wird, oder durch an deutschen Schulen und Kindertagesstätten eingeführte Landesaktionspläne, die zum Ziel haben, das traditionelle Familienbild und die heterosexuelle Orientierung nicht mehr als Normalfall anzusehen.

„Es ist unvorstellbar, dass jemand, der solche Formulierungen tätigt, unsere Kinder unterrichten darf“, sagte er.

Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) macht sich Sorgen darüber, dass schon Kindergartenkinder durch die heteronormative Erziehung ihrer Eltern einseitige Rollenbilder verinnerlichen würden. Ohne den Heterozwang im Elternhaus wären sie vielleicht doch lieber schwul oder lesbisch geworden.

Deshalb sollen, laut Verband der Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Transsexuellen und Intersexuellen, die amtierenden Lehrkräfte und Pädagogen aktiv und fächerübergreifend für die Akzeptanz sexueller Vielfalt bei ihren Schülern sorgen.

Anschauliches Infomaterial in Form des Übungsheftes „Sexualpädagogik der Vielfalt“ mit Aktfotos, Handschellen, Lack und Leder, das Kamasutra, Vaginalkugeln, Dildos und eine „Taschenmuschi“ liegt bereit, wenn die Schüler je nach Übungsaufgabe einen imaginären Puff einrichten (sollen), mit den jeweilig passenden Zimmern für die gewünschte Sex-(ual)praxis.

Eltern, die sich dagegen wehren, werden in die rechte Ecke gestellt. So geschieht es zumindest derzeit in Baden-Württemberg, wo es bereits eine starke Opposition gegen diese Pläne gibt.

Karin Stöttner-Lüdtke Bad Aibling

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