Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Auffahrunfall: Überschrift falsch bis diskriminierend

Zum Bericht „80-Jähriger verursacht Auffahrunfall“ (Lokalteil):

Die Überschrift „80-Jähriger verursacht Auffahrunfall“ in den Waldkraiburger Nachrichten ist falsch bis diskriminierend. Ein 80-jähriger Autofahrer musste abbremsen, dabei fuhr eine 44-Jährige hinten auf.

Bei Auffahrunfällen gilt rechtlich der sogenannte Anscheinsbeweis: Es wird vermutet, dass der oder die Auffahrende Schuld hat – wegen mangelnder Aufmerksamkeit. Diese Vermutung ist allerdings widerlegbar, wenn es die Umstände des Einzelfalles hergeben.

Dazu liefert der Artikel keinerlei Anhaltspunkte. Wenn schon dann hätte die Überschrift lauten müssen: „44-Jährige verursacht Auffahrunfall“. Vielleicht war der/die Verfasser auch nur zu oberflächlich. Aber genau dann kommen die gängigen Vorurteile und Schubladen zum Tragen, die hier trefflich bedient worden sind.

Ich finde, auch kleine Meldungen sollten verantwortungsvoller verfasst werden.

Joachim Grytzyk

Waldkraiburg

Kommentare