Armstrong nicht kreuzigen

Zum Bericht "Armstrong hatte hohe kriminelle Energie" im Sportteil:

Was die Medien über den siebenmaligen "Tour de France"-Sieger Lance Armstrong berichten, ist Rufmord. Die höchst umstrittenen Dopingvergehen sind nicht bewiesen. 500-mal wurde er kontrolliert, der Test immer negativ. Wahrscheinlich hat er wie fast jeder Extremsportler leistungsfördernde Mittel eingenommen. Was der sogenannte "Dopingexperte" Papst über Armstrongs Krebserkrankung schreibt, ist polemisch und unwahr. Wörtlich: "Es kann durchaus sein, dass er auch mit seiner Krankheitsgeschichte gelogen hat." Tatsache ist, dass Armstrong 1996 an Hodenkrebs erkrankte, er hatte Metastasen in der Lunge und zwei Tumore im Gehirn. Nach Operationen und Chemo gewann er (mit hoher krimineller Energie, so Papst) siebenmal die Tour de France. Nach jahrelanger Schnüffelei von Neidern und dem Dramatisieren von Kleinigkeiten will man Armstrong der Öffentlichkeit als Kriminellen präsentieren. Zuerst "Hosianna", dann "Kreuzigt ihn".

Siegfried und Lore Geiger

Kolbermoor

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