Arme und Reiche ärmer

Zum Bericht "Reiche werden immer reicher" im politischen Teil:

Aus der Studie "Global Wealth Report" der Allianz-Versicherung geht hervor, dass der Zuwachs an Netto-Geldvermögen (Brutto-Geldvermögen minus Schulden) der oberen zehn Prozent der Haushalte 2011 nominal 0,6 Prozent betrug. Da die Inflationsrate derzeit über zwei Prozent liegt, ist dies ein Rückgang des Realvermögens um rund 1,5 Prozent. Da die gegenwärtige Situation (niedrige Zinsen, höhere Inflation) den Abbau der staatlichen Schulden begünstigt, wird es vermutlich noch einige Zeit so bleiben. Ihre Überschrift könnte also heißen: "Arme und Reiche werden immer ärmer."

Dr. Heinz Brecht

Söchtenau

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