Anzahlung als Lösung

Zum Artikel „Millionen Online-Retouren landen im Müll“ (Weltspiegel):

Für die Onlinehändler ist laut Zeitungsbericht die Entsorgung zurückgesandter Waren kostengünstiger als Wiederverwertung oder Spende an Bedürftige. Eine Onlinebestellung ist für viele bequemer als der Einkauf im regionalen Geschäft, in dem man den Artikel zur Anprobe bekommt. Lieber bestelle ich mir gleich zwei Hosen, wenn ich auch nur eine kaufen will. Ich kann sie ja zurücksenden. Unter diesen Kunden sind sicherlich auch viele, die sich auf der Straße für den Schutz unseres Planeten einsetzen. Bei der Onlinebestellung sollte je Artikel eine Anzahlung von zehn Prozent des Kaufpreises verlangt werden, die bei der Zurücksendung eines Artikels verfällt.

Wäre das nicht ein Weg, um die Artikelvernichtung und die unnötige Umweltbelastung durch An- und Rücklieferung einzuschränken?

Harald Grella

Vogtareuth

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