Die Antworten finden sich in der Bibel

Zu „Naive Vorstellung eines strafenden Gottes“ (Leserbriefe):

Die Bibel zeigt uns viele Antworten! So steht im 2. Timotheus-Brief 3, Verse 1 bis 4, geschrieben: „Das aber solltest du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten Feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott.“ In Matthäus 24, Vers 6, sagte Jesus: „Ihr werdet von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, erschreckt nicht; denn dies alles muss geschehen; aber es ist noch nicht das Ende, Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben werden geschehen.“ Außerdem steht in Johannes 3, Vers 16: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ Wäre die Pandemie eine Strafe Gottes, warum starb Jesus dann als Sohn Gottes für uns Menschen und welchen Sinn ergibt dann seine Auferstehung am dritten Tag? In Johannes 14, Vers 6, spricht Jesus: „Ich bin der Weg, und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als durch mich!“ In Jeremia 29, Verse 12 bis 14, steht: „Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir flehen, und ich will euch erhören; ja, ihr werdet mich suchen und hingehen und zu mir flehen, und ich will euch erhören; ja ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet; und ich werde mich von euch finden lassen, spricht der Herr.“ Einzelne Bibelverse mussten zum Teil aus Platzgründen gekürzt werden, können aber in jeder Bibel nachgelesen werden. Wer die Antworten von ganzem Herzen sucht, wird sie ganz sicher in Gottes Wort finden!

Tanja Suttner

Kolbermoor

Leser Wilhelm Müllauer schreibt, die Wiedergeburt nach früheren, mehreren Erdenleben sei erwiesen. Dazu sollte er bitte Fakten liefern. Die Lehren eines Origenes (laut Müllauer „ein damals bekannter Kirchenlehrer“, laut Wikipedia jedoch ein Kirchenvater oder Kirchenschriftsteller) reichen für eine glaubwürdige Behauptung nicht aus. Leserin Celine Kutschenreuther glaubt zu wissen, die Mutter Gottes hat die Erde in den vergangenen 100 Jahren unzählige Male besucht. Die Fototechnik gibt es seit über 130 Jahren, die Presse hätte sich über eine solche Story riesig gefreut – nur, es wurde nie darüber berichtet! Leser Grandl ist felsenfest davon überzeugt, dass die Corona-Pandemie eine Strafe Gottes ist. Nach welchen Kriterien wird denn bestraft? Wer seine Thesen anzweifelt, wird gleich als Gotteslästerer verunglimpft. Ich bin kein Mitglied der „gottlosen Konzilskirche“, ich bin vor über 30 Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten, ich bete nicht, ich beichte nicht, ich grüße nicht per „Grüß Gott“ sondern mit „Griaß de“, „Grüße Sie“ oder „Hallo“. Ich fühle mich dabei bestimmt nicht schlechter oder gottloser als zum Beispiel der wegen Kindesmissbrauchs suspendierte Pfarrer in Riekofen, vom damaligen Bischof Gerhard Ludwig Müller aus Regensburg in eine andere Pfarrei versetzt, ohne diese über die Vergehen zu informieren. Worauf besagter Pfarrer in seinem neuen „Wirkungskreis“ prompt in 22 Fällen rückfällig wurde. Dieser Pfarrer zelebrierte die „heilige Messe“! Bischof Müller wurde 2012 in den Vatikan versetzt und ist dort inzwischen auf dem Abstellgleis gelandet. Im Prinzip könnte man meinen, es ist egal, was der andere glaubt oder nicht glaubt, wenn da nicht das „C“ im Namen von zwei politischen Parteien in Deutschland wäre. So wird uns wohl oder übel zwangsweise eine Angela Merkel beschert.

Wolfgang Maier

Bruckmühl

Es gibt eine Antwort auf die drei Fragezeichen von Leserbriefschreiber Markus Huber. Sie steht im Matthäus-Evangelium 28, Vers 16 bis 20.

Sigrid Mair

Bad Feilnbach

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